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Generationengerechtigkeit, Demografieanpassung und Inklusion

Inklusiv gestalten - Barrierefrei Bauen Generationengerechtigkeit, Demografieanpassung und Inklusion

Bild mit verschiedenen Symbolen Barrierefreiheit

© © HuHu Lin - Fotolia.com

 

Der demografische Wandel sowie der Auftrag der Inklusion erfordert von allen Baubeteiligten eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Barrierefreiheit. Ziel soll es sein, eine inklusive Umgebung zu schaffen, von der Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen genauso profitieren wie die breite Allgemeinheit – so wie es auch Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention verlangt. Um den Beitrag und die Kompetenzen von Architekten und Stadtplanern beim Thema „Inklusive Gesellschaft“ stärker zu verdeutlichen, sowie das Bewusstsein für die Belange behinderter Menschen zu fördern, wird gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, die Veranstaltungsreihe zur Inklusion fortgeführt. Die Regionalkonferenzen "Inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung" werden jeweils in Kooperation mit den Länderarchitektenkammern organisiert und durchgeführt. Impulsvorträge, die Präsentation gelungener Beispiele aus der Praxis sowie eine Podiumsdiskussion zeigen Architekten und Stadtplanern neue, interdisziplinäre und intelligente Planungsansätze auf. 

 

Regionalkonferenzen „Inklusiv gestalten“ gehen in neuem Format wie geplant weiter
In einem Abstimmungsgespräch der beteiligten Länderarchitektenkammern, der BAK mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen wurde im Juni 2020 erörtert, wie die Reihe der Regionalkonferenzen „Inklusiv gestalten“ unten den Auflagen zu SARS-CoV-2 fortgeführt werden können. Ergebnis ist: Die Regionalkonferenzen „Inklusiv gestalten“ werden durchgeführt, aber so umgestaltet, dass sie sowohl online mit interessanten, möglichst interaktiven Elementen – sogar bundesweit - als auch von mind. 50 bis 80 Teilnehmenden vor Ort verfolgt werden können. Folgende Veranstaltungstermine liegen bereits fest:

REGIONALKONFERENZEN 2020/2021 - Termine

  • Regionalkonferenz der Architektenkammer Sachsen am 02.12.2020 in Dresden
  • Regionalkonferenz der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen am 13.01.2021 in Essen (Nachholtermin für 07.05.2020)
  • Regionalkonferenz der Hamburgischen Architektenkammer am 02.02.2021 in Hamburg (Termin abgesagt)
  • Regionalkonferenz der Architektenkammer Rheinland-Pfalz am 18.03.2021 in Mainz 


Weitere Termine

  • Regionalkonferenz der Bayerischen Architektenkammer am 12.05.2021 in München


NÄCHSTE REGIONALKONFERENZ:
11. Online-Regionalkonferenz am 02.12.2020 mit der Architektenkammer Sachsen
Am Mittwoch, 02.12.2020, 14:00 bis 18:00 Uhr (digitaler Empfang ab 13.45 Uhr)

Durchführung als Webkonferenz, ggf. ohne Teilnehmer - Anmeldung bis 26.11.2020 erforderlich, Einwahldaten folgen
Einladung / Programm: hier. (PDF-Dokument, 2.1 MB)
Anmeldeformular: hier. (PDF-Dokument, 45.5 KB)
Veranstaltung auf der Website der Akademie der Architek­tenkammer Sachsen: hier.
 

REGIONALKONFERENZEN 2020/2021 und weitere Fachtagungen

Rückblick 2020
10. Online-Regionalkonferenz am 28.10.2020 mit der Architektenkammer Baden-Württemberg
„Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“

Die 10. Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiel aus Architektur und Stadtplanung“ am 28.10.2020 wurde diesmal Corona bedingt als reines Online-Format Live in Full-HD-Qualität mit direkter Publikumsbeteiligung per Chat durchgeführt. Geladen hatte wieder Jürgen Dusel, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, gemeinsam mit der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Bundesarchitektenkammer. „Barrierefreiheit ist kein Luxus – sie muss Standard werden“ betonte Dusel und wendete sich an den Berufsstand, dessen Expertise und Kreativität für gute Lösungen nach seiner Sicht unbedingt notwendig sein. Die von der Architektenkammer Baden-Württemberg ausgesuchten Best-practice Beispiel, die von den Architekten und Architektinnen zusammen mit den Bauherrinnen und Bauherren engagiert vorgestellt wurden, konnten hier voll überzeugen. Zudem äußerte Dusel und die Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart Simone Fischer den Wunsch, dass Menschen mit Behinderungen stärker in die Planung einbezogen würden. Diese seien „Experten in eigener Sache“. Dusel erläuterte, dass ca. 13,5 Mio. Menschen in Deutschland mit einer Behinderung leben, davon ca. 8,5 Mio. mit einer Schwerbehinderung. Nur 3% aller Menschen werden mit einer Behinderung geboren, die meisten erwerben diese im Laufe ihres Lebens. Daher sei es unabdingbar, bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum zu schaffen. Barrierefreiheit habe eine zutiefst soziale Dimension und stehe ganz im Motto seiner Amtszeit „Demokratie braucht Inklusion“. BAK-Präsidentin Ettinger-Brinckmann, die kurzfristig für BAK-Vizepräsident Müller einsprang, erläuterte, dass sich die Architekten und Planer mit allen Belangen des Bauens beschäftigen, dazu gehöre Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Baukultur und auch Inklusion, dies sei „zusammenzudenken“. Zielsetzung müsse es sein, Barrierfreiheit nicht nur im Neubau, sondern auch im Gebäudebestand und im Stadtquartier in die Planung zu integrieren, denn „jeder von uns kann betroffen werden, Inklusion kommt uns allen zugute“.

Über 250 Teilnehmer hatten sich angemeldet, folgten dem Impulsvortrag von Frau Dr. Rummel (TU München) und konnten anhand der Best-Practice-Beispiele aus Mannheim, Tübingen oder Leonberg sehen, wie Architekten und Planer zur inklusiven Gesellschaft beitragen. Die Veranstaltung moderierte diesmal der frühere ZDF-Moderator Viktor Worms in Vertretung seiner Kollegin Katrin Müller-Hohenstein.

Am Mittwoch, 28.10.2020, 14:00 bis 18:00 Uhr (digitaler Einlaß ab 13.45 Uhr)
Durchführung als Webkonferenz ohne Teilnehmer - Anmeldung erforderlich, Einwahldaten folgen
Einladung / Programm: hier. (PDF-Dokument, 1.5 MB)
Anmeldeformular: hier. (PDF-Dokument, 38.9 KB)
Veranstaltung auf der Website der Akademie der Architek­tenkammer Baden-Württemberg: hier.
DAB-Bericht zur Regionalkonferenz am 28.10.2020: hier. (folgt)
 

Fachtagung Inklusion und Barrierefreiheit im dörflichen und kleinstädtischen Kontext vom 13.10., Apolda. Veranstalter: Architektenkammer Thüringen. Informationen und Veranstaltungsbericht hier.


9. Regionalkonferenz am 04.03.2020 in Hannover
„Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“

In Hannover wurde am 4.3.2020 die Veranstaltungsreihe mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel und der Bundesarchitektenkammer fortgesetzt. Gemeinsam mit der Architektenkammer Niedersachsen hatte Dusel zur 9. Regionalkonferenz "Inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ ins „cavallo – königliche reithalle“ geladen und zeigte sich sehr erfreut, dass die Veranstaltung mit 200 Teilnehmern ausgebucht war. Dusel wies drauf hin, dass ca. 14 Mio. Menschen in Deutschland mit einer Behinderung leben, davon 9 Mio. mit einer Schwerbehinderung. Nur 4% aller Menschen werden mit einer Behinderung geboren, die meisten erwerben diese im Laufe ihres Lebens. Umso wichtiger sei es bezahlbaren – insbesondere aber auch barrierefreien Wohnraum zu schaffen. Erneut konnte veranschaulicht werden, wie Architekten mit guten Lösungen zur inklusiven Gesellschaft beitragen.

Am Mittwoch, 04.03.2020, 14:00 Uhr bis 18.30 Uhr
in Hannover, cavallo - königliche reithalle, Dragonerstraße 34, 30163 Hannover
Einladung und Programm: hier. (PDF-Dokument, 650.2 KB)
Anmeldeformular: hier. (PDF-Dokument, 51 KB)
Veranstaltung auf der Website der Architek­tenkammer Niedersachsen: hier.
DAB Bericht zur Regionalkonferenz am 04.03.2020: hier.

 

REGIONALKONFERENZEN 2018/2019

Rückblick 2019 - 8. Regionalkonferenz am 28.05.2019 in Bad Homburg
„Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“

„Barrierefreiheit muss Qualitätsstandard sein“ forderte Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Er hatte gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen zur 8. Regionalkonferenz am 28.05.2019 in den Güterbahnhof nach Bad Homburg geladen. Die mit ca. 200 Teilnehmern ausgebuchte Veranstaltung "Inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ vermittelte den aktuellen Stand auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Impulsvorträge und Best-Practice-Beispiele zeigten anschaulich, welchen Mehrwert sich durch kreative und gelungene inklusive Gestaltung für die ganze Gesellschaft ergibt, die nutzerorientiert auch jenseits von DIN-Normen entstehen kann. Der Bundesbehindertenbeauftragte Dusel zeigte sich abschließend erfreut über die große Resonanz der 2016 begonnenen Veranstaltungsreihe, mit der insgesamt ca. 2.000 Architekten und Planer sowie interessierte Menschen in den Regionalkonferenzen erreicht werden konnten. Einer Fortführung der Zusammenarbeit mit der Bundesarchitektenkammer und den Länderarchitektenkammern sieht er daher mit Freude entgegen. 


Am Dienstag, 28.05.2019, 14:00 Uhr bis 18.30 Uhr
in Bad Homburg, Güterbahnhof, Horexstraße 1, 61352 Bad Homburg v.d.H.
Einladung und Programm: hier. (PDF-Dokument, 677 KB)
Anmeldeformular: hier. (PDF-Dokument, 488.6 KB)
Veranstaltung auf der Website der Architek­ten- und Stadtplanerkammer Hessen: hier.
DAB 07_2019 Bericht zur Regionalkonferenz am 28.05.2019: hier. (PDF-Dokument, 4.1 MB)
 

Rückblick 2019 - 7. Regionalkonferenz am 08.02.2019 in Stuttgart 
„Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“
Mit fast 400 interessierten Teilnehmern war die Regionalkonferenz „die größte Veranstaltung zu Inklusion, Barrierefreiheit und Bauen“, die es bisher in Deutschland dazu gegeben hat. Dies stellte Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, erfreut fest. Gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und der Architektenkammer Baden-Württemberg hatte er zu seiner dritten Regionalkonferenz "Inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung" diesmal nach Stuttgart geladen. Gesprochen wurde über den Mehrwert aber auch die Hindernisse einer umfassenden barrierefreien und inklusiven Gestaltung für die gesamte Gesellschaft. Dies entspricht auch dem Motto des Bundesbeauftragten „Demokratie braucht Inklusion“, mit dem er sich für eine umfassende gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen einsetzt. Mit gelungenen Gebäude- und Quartiersprojekten wurde der Beitrag der Architekten veranschaulicht. Durch die Veranstaltung führte erneut die ZDF-Sportjournalistin Katrin Müller-Hohenstein.

Am Freitag, 08.02.2019, 14:00 Uhr bis 18.30 Uhr
in Stuttgart, Hospitalhof - Büchsenstrasse 33, 70174 Stuttgart
Einladung und Programm: hier. (PDF-Dokument, 2.2 MB)
Anmeldeformular: hier. (PDF-Dokument, 482.9 KB)
Veranstaltung auf der Website AKBW: hier.
DAB 03_2019 Bericht zur Regionalkonferenz am 08.02.2019: hier. (PDF-Dokument, 2.8 MB)


Rückblick 2018 - 6. Regionalkonferenz am 19.11.2018 in Kaiserslautern
„Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“

Am 19. November 2018 hat Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer, der  Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Architektenkammer des Saarlandes zur Regionalkonferenz »Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung« in die Hochschule Kaiserslautern, Campus Kammgarn, eingeladen. Durch den Abend führte die bekannte ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein.

Im Eröffnungstalk war man sich in der Einschätzung einig, dass Inklusion, wo sie an praktische Einschränkungen stößt, auf den kooperativen Austausch aller und die Bereitschaft zum Dialog angewiesen sei. Dieser Leitgedanke zog sich durch die gesamte Veranstaltung. Trotz vieler guter Entwicklungen machte Jürgen Dusel klar, dass man von der konsequenten Anwendung des „Zwei-Sinne“-Prinzips noch immer ein gehöriges Stück entfernt sei. Diese Lücke kleiner zu machen, darin sah Dusel eine seiner Hauptaufgaben, denn: „Demokratie braucht Inklusion“. In einer demokratischen Gesellschaft müssten alle eingebunden werden – nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern schlicht alle, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Bildungsgrad, Einkommen, Lebensalter oder Gesundheit. Hierfür wurden professionelle Expertise und Qualitätsstandards gefordert. Barrierefreiheit sei nicht nebenbei zu bewerkstelligen und auch nicht aus der persönlichen Erfahrung Betroffener. Dazu brauche es profundes, systematisches Wissen. Die Regionalkonferenz wurde durch einen Impulsvortrag aus dem Bereich Kunstpädagogik und Kunsttherapie und einen Impulsvortrag zu den Möglichkeiten technischer Innovationen und Künstlicher Intelligenz bereichert. Zusätzlich wurde mit zwei gelungenen Praxisbeispielen aufgezeigt, wie interdisziplinäre und intelligente Planungsansätze aussehen können. Die nötige Sensibilisierung sei, dies das Fazit der Schlussrunde, durch Veranstaltungen wie die Regionalkonferenz in Kaiserslautern, ein Stück vorangekommen.

Am Montag, 19.11.2018, 16:00 Uhr bis 20.00 Uhr
in Kaiserslautern, Hochschule Kaiserslautern, Campus Kammgarn Gebäude G, Aula - Schoenstrasse 11
Einladung und Programm: hier. (PDF-Dokument, 2.1 MB)
Veranstaltung auf der Website AK Rheinland-Pfalz: hier
DAB 01_2019 Bericht zur Regionalonferenz am 19.11.2018: hier. (PDF-Dokument, 746.1 KB)

Rückblick 2018 - 5. Regionalkonferenz am 25.10.2018 in Erfurt
"Inklusiv gestalten - Barrierefreiheit im Denkmalbestand"
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat am 25.10.2018 gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und den Architektenkammern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zur Regionalkonferenz "Inklusiv gestalten –Barrierefreiheit im Denkmalbestand“ geladen. In dieser Konferenz wurde das Spannungsfeld Denkmalschutz und Barrierefreiheit beleuchtet und erfreute sich mit fast 250 Teilnehmern großen Interesses.
Die Veranstaltung moderierte wieder einmal die ZDF-Sportjournalistin Katrin Müller-Hohenstein. Einerseits gab es umfassende Einblicke zu rechtlichen Grundlagen und Sichtweisen im Denkmalschutz, andererseits auch zu Bedürfnissen und Rechten im Sinne der Inklusion. Anhand von Best-Practice-Beispielen konnte anschaulich gezeigt werden, dass Barrierefreiheit und Denkmalschutz kein Widerspruch sein müssen, sondern durch Wissen und Kreativität seitens der Architekten und Planer sowie im Dialog mit den Denkmalbehörden und Eigentümern oftmals gute Lösungen gefunden werden können. Für den Denkmalschutz ist eine gründliche Bestandsaufnahme und Dokumentation durch den Planer, sowie die frühzeitige Einbindung der Denkmalschutzbehörden die beste Voraussetzung, um zu gut abgestimmten Ergebnissen zu kommen. Wichtig sei die Bereitschaft für Kompromisse und ein gegenseitiges Verständnis für andere Sichtweisen aufzubringen. Um Baudenkmale einem Personenkreis zu erschließen, für den sie sonst nicht zugänglich wären, gebe es keine Universallösungen – vielmehr seien Einzellösungen auszuhandeln. Wenn die Barrierefreiheit vom Eigentümer bzw. Bauherren gewünscht und von Anfang an mitgedacht werde, wird dies als Mehrwert für alle – auch Menschen ohne Behinderungen – gesehen.

Am Donnerstag, 25.10.2018, 13:00 Uhr bis 18.30 Uhr
in Erfurt, comcenter Brühl (im LEG Büro-Gebäude), Mainzerhofstraße 10
Einladung und Programm: hier (PDF-Dokument, 776.7 KB)
Veranstaltung auf der Website AK Thüringen: hier.
Impressionen / Fotos auf der Website AK Thüringen: hier.
DAB 12_2018 Bericht zur Regionalkonferenz am 25.10.2018: hier. (PDF-Dokument, 4.2 MB)

Rückblick 2016 / 2017 - vier Regionalkonferenzen
Insgesamt vier Regionalkonferenzen (Süd – Nord – West – Ost) mit dem Titel „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ wurden in den Jahren 2016/2017 ausgerichtet. Mit den Regionalkonferenzen sollte das Problembewusstsein insbesondere von Kammermitgliedern für das Thema Barrierefreiheit sowie das Verantwortungsbewusstsein für die Realisierung einer möglichst barrierefreien baulichen Umwelt verstärkt und sensibilisiert werden, sowie innovative, interdisziplinäre und intelligente Planungsansätze aufgezeigt werden. Dazu wurden jeweils „Best-Practice-Beispiele“ aus den Bereichen „Wohnen“, „Stadtquartier“ sowie „Freiraum – Freizeitraum“ vorgestellt und anschließend in einem Podiumsgespräch zur Diskussion gebracht.
Insgesamt wurde ein sehr positives Fazit der Veranstaltungsreihe gezogen: Das Interesse war mit fast 800 Teilnehmer sehr groß. Das konstruktive Miteinander zwischen Architekten, Stadtplanern und Menschen mit Behinderungen sowie den Landesbehindertenbeauftragten konnte über die Veranstaltungen hinaus gestärkt werden. Die damalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele bewertete die Veranstaltungen als einen nachhaltigen Erfolg und betrachtet die BAK als einen wesentlichen Partner. Die BAK ist sehr erfreut, dass die Veranstaltungsreihe nun auch mit dem neuen Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel 2018 / 2019 fortgesetzt wird.

Berichte über die bisherigen Regionalkonferenzen 2016 / 2017:

  • Regionalkonferenz Süd 28.11.2016 in München, Bayerische Architektenkammer: hier.
  • Regionalkonferenz Nord 24.1.2017 in Hannover (Architektenkammern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein / Koordinator: AK Niedersachsen) hier.
  • Regionalkonferenz West 16.3.2017 in Duisburg, Architektenkammer Nordrhein-Westfalen: hier.
  • Regionalkonferenz Ost 21.4.2017 in Schwerin, Architektenkammer Mecklenburg- Vorpommern: hier.

 

 

Leitfaden für Bauherren zum Download: "Alle unter einem Dach - inklusiv gestalten"

 

Begleitend zu den Regionalkonferenzen und finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist durch die Architektenkammer Niedersachsen zusammen mit der Bundesarchitektenkammer ein Handlungsleitfaden erarbeitet worden, der von Architektinnen und Architekten sowie Bauherren genutzt werden kann. Das Vorwort enthält Beiträge der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der Bundesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, sowie des Präsidenten der Architektenkammer Niedersachen, Wolfgang Schneider, und BAK-Präsidentin Ettinger-Brinckmann. 

Den Leitfaden für Bauherren zum Download: "Alle unter einem Dach - inklusiv gestalten" finden Sie hier. (PDF-Dokument, 7.6 MB)

 

Das Thema Inklusion im Deutschen Architektenblatt

Deutsches Architektenblatt 06/2017 (Bundesteil)
"Normalfall Verschiedenheit" - Fazit der Regionalkonferenzen:
http://dabonline.de/2017/05/31/barrierefreies-bauen-stadtplanung-freiraum-inklusion/

Deutsches Architektenblatt 06/2017 (Bundesteil)
„Leben inklusive“ – Vier Beispielprojekte aus den Regionalkonferenzen:
http://dabonline.de/2017/06/01/slider-technik-barrierefreies-bauen-inklusion-beispiele/

Deutsches Architektenblatt 03/2017 (Bundesteil)
Interview mit Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen,
"Barrieren behindern alle": http://dabonline.de/2017/03/01/barrieren-behindern-alle-interview-politik-barrierefreiheit-behinderung-handicap-inklusion-slider/

Deutsches Architektenblatt 03/2017 (Regionalteil Mecklenburg-Vorpommern)
Interview mit Martin Müller (Innenarchitekt, Vizepräsident Bundesarchitektenkammer und Vorstandsmitglied AKNW) und Barbara Schlesinger (Architektin, Referatsleiterin BAK) "Inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung" ab Seite 20: http://www.architektenkammer-mv.de/media/dab-ausgaben-2017/DAB%20MV%2003%2017final.pdf (PDF-Dokument)

 

Die Bundesarchitektenkammer bringt sich in weitere Themen und Initiativen aktiv ein.

  • Aktion "Impulse für den Wohnungsbau"
  • UN-Behindertenrechtskonvention, Fachausschuss "Mobilität, Bauen, Wohnen, Freizeit, gesellschaftliche Teilhabe, Information und Kommunikation"
  • DIN 18040 "Barrierefreies Bauen" DIN Arbeitsausschuss NA 005-01-11
  • Studentenwettbewerb "Altersgerecht Bauen und Wohnen - Barrierefrei, quartiersbezogen, integrativ" in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ
 
 

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