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EuGH: Verbindliche Mindest- und Höchstsätze der HOAI unzulässig

Am 4.7. hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) im HOAI-Vertragsverletzungsverfahren sein Urteil verkündet. Nach Auffassung des Gerichts sind die verbindlichen Mindest- und Höchstsätze der HOAI mit dem EU-Recht nicht vereinbar.

Ein Informationsschreiben des BMWi finden Sie hier. (PDF-Dokument)
Die FAQs zur HOAI finden Sie hier.
Unsere Pressemitteilung finden Sie hier.
Das Urteil finden Sie hier. (PDF-Dokument)
Die Rechtliche Erstauswertung der Entscheidung finden Sie hier. (PDF-Dokument, 239.5 KB)
Positionspapier zur Vergabe von Planerleistungen nach EuGH (PDF-Dokument, 78.5 KB)

 

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Einladung zum 14. Deutscher Architektentag 2019 - „Relevanz – Räume prägen“ am 27.9. in Berlin

Die Online-Anmeldung ist freigeschaltet. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und sind gespannt, welche Themen und Diskussionen Sie besonders spannend finden. Wie beeinflussen sich Urbanität und Demokratie? Wie können wir Städte verdichten, den ländlichen Raum stärken, Lebensqualität schaffen? Welche Verantwortung tragen wir als Gestalter? Und was ist gute Planung eigentlich wert?

Je mehr wir beim DAT sind, desto besser für den Berufsstand. Denn das Motto lautet: Flagge zeigen!

 

© Bruno Fioretti Marquez, Berlin; Foto: Stefan Müller

 

Deutscher Architekturpreis 2019 entschieden

Bruno Fioretti Marquez Architekten aus Berlin erhalten den mit 30.000 Euro dotierten Deutschen Architekturpreis (DAP) 2019. Sie realisierten im Auftrag der Lutherstadt Wittenberg den Umbau, die Erweiterung und Sanierung des Schlosses Wittenberg. Der Staatspreis wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen und ist die bedeutendste Auszeichnung für Architekten in Deutschland. Die Jury vergab weitere fünf Auszeichnungen mit jeweils 4.000 Euro Preisgeld und fünf Anerkennungen mit je 2.000 Euro.

Die feierliche Preisverleihung findet am 26. September 2019 in der Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin statt.

Die Pressemitteilung mit allen Preisträgern finden Sie hier. Weitere Informationen mit Fotos finden Sie unter http://www.deutscher-architekturpreis.de

 

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Architects` Council of Europe: Erklärung zur Unterstützung der durch die HOAI festgelegten Mindest- und Höchstsätze

Der ACE hat am 27.5.2019 eine Erklärung zu den Schlussanträgen des Generalanwaltes im Vertragsverletzungsverfahren zur HOAI veröffentlicht. Darin bekräftigt er nochmals seine Unterstützung für die durch die HOAI festgelegten Mindest- und Höchstsätze und drückt sein Unverständnis angesichts der Schlussanträge aus. Eine gleichlautende Erklärung wurde parallel vom European Council of Engineers Chambers (ECEC) verbreitet.

 

 

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Jetzt geht es um die Zukunft der freien Berufe Artikel von BAK-Präsidentin Ettinger-Brinckmann

Die EU nimmt die Honorarordnung der Architekten und Ingenieure unter Beschuss. Nur ein Randproblem? Von wegen. Unter dem Deckmantel des freien Binnenmarktes findet ein systematischer Angriff auf das bewährte System der deutschen Freiberuflichkeit statt. Ein Beitrag von BAK Präsidentin Barbara Ettinger-Brinckmann, nachzulesen in der WELT.

 

Noch 72 Tage

Am 27. September 2019 wird der 14. Deutsche Architektentag mit ca. 1000 Gästen im bcc Berliner Congress Centrum am Alexanderplatz in Berlin stattfinden. Kern des Deutschen Architektentags, der unter dem Motto "Relevanz" stattfinden wird, ist die gesellschaftspolitische Verantwortung der Architekten und Stadtplaner für die Qualität, den sozialen Zusammenhalt und die Nachhaltigkeit unserer gebauten Lebensräume.

Wir freuen uns sehr, Sie am 27. September 2019 in Berlin begrüßen zu dürfen.

Im Fokus

Es lebe die HOAI!

Die verbindliche Honorarordnung für Architekten und Ingenieure hat(te) eine qualitätssichernde Bedeutung. Angesichts des aktuell großen Bedarfs an Planungsleistungen muss ein ruinöser Preiswettbewerb verhindert werden. Lassen Sie uns also dem Auftraggeber und der Gesellschaft den Wert unserer Arbeit noch deutlicher machen!

 

EuGH zu HOAI-Mindestsätzen: Rechtliche Auswertung der Entscheidung

Staatlich vorgegebene Mindestsätze können geeignet sein, die Qualität von Planungsleistungen zu sichern. Allerdings bedarf es dazu einer konsequenten Umsetzung, die auch garantiert, dass es für die verpreisten Leistungen selbst Mindestgarantien gibt. Bei den Architekten ist die Umsetzung dem EuGH zu widersprüchlich.

 

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