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Wahlprüfsteine der planenden Berufe in Deutschland zur Bundestagswahl 2017

Architekten und Ingenieure schaffen mit ihren Planungsleistungen die Grundlage für die auch international anerkannte hohe Qualität deutscher Bauten und Bauwerke. Zur Sicherstellung dieser Planungsqualität und zur Bewältigung der immensen Bau-Aufgaben der nächsten Jahre müssen politische Weichenstellungen erfolgen. Dazu legen die Berufsverbände der planenden Berufe den Politikern aller etablierten Parteien ihre gemeinsam formulierten Wahlprüfsteine vor und bitten sie um Beantwortung ihrer Fragen. Diese werden im Sommer 2017 an dieser Stelle in zusammengefasster Form zugänglich gemacht.

 
 

Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050

Gesucht werden hochambitionierte und innovative Konzepte für nahezu klimaneutrale Gebäude und Quartiere.Der Ideenwettbewerb steht im Kontext der Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050 – Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Auslobung erfolgte am 4. Mai 2017 im Rahmen der Berliner Energietage durch den Projektträger Jülich (PtJ). Der Ideenwettbewerb beinhaltet zwei unterschiedliche Themenschwerpunkte:

Thema 1: Ideen für zukunftsweisende Gebäude und Quartiere, Einreichung bis: 15. August 2017 - weitere Informationen (PDF-Dokument, 1.3 MB) und Thema 2: Konzepte für einen internationalen „Energiewettbewerb“, Einreichung bis: 15. September 2017 - weitere Informationen (PDF-Dokument, 45.8 KB)

 

© Foto: wikimedia, IBA Hamburg 2013 - CSH Case Study Hamburg

 

Wettbewerbliches Verfahren zum „seriellen Bauen“ ausgelobt Europaweite Ausschreibung

Bundesbauministerium (BMUB) und der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW haben gemeinsam mit der BAK ein wettbewerbliches Verfahren zum „Seriellen Bauen“ ausgelobt. Dazu wurde ein europaweites Ausschreibungsverfahren gestartet. Ziel ist es, eine Rahmenvereinbarung über den Neubau von mehrgeschossigen Wohngebäuden in serieller und modularer Bauweise mit mehreren Bietergemeinschaften aus Planung und Ausführung abzuschließen. Dies bietet insbesondere öffentlichen Wohnungsunternehmen die Möglichkeit, ohne weitere europaweite Ausschreibungsverfahren Angebote aus der Rahmenvereinbarung lokal angepasst direkt zu realisieren. Architekten können sich im Team mit einem geeigneten ausführenden Unternehmen an diesem Verfahren beteiligten. Wir wollen damit das klare Signal aussenden, dass auch bei standardisierten Bauten mit Architekten eine hohe baukulturelle Qualität erzielt werden kann: Besser mit Architekten!
Allgemeine Hinweise für Architekten finden Sie hier (PDF-Dokument, 194.3 KB). Hinweise für Architekten in Bewerber-/Bietergemeinschaften zwischen Architekten und bauausführenden Unternehmen finden Sie hier (PDF-Dokument, 217.8 KB).

 

© ©Europäische Union 2017

 

Quo vadis EU – Vertiefung des Binnenmarkts durch das EU-Dienstleistungspaket?

Wir laden Sie herzlich zum Europaseminar der Bundesarchitektenkammer am Nachmittag des 13. September 2017 in die Räume der Vertretung der Europäischen Kommission nach Berlin ein.

Zeit: 14.00 – 17.00 Uhr, anschließend Empfang/Zeit für Gespräche bis 18.00 Uhr, Ort: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin.

Die europäischen Themen sind von großer Bedeutung für die deutschen Architekten. Aktuell besteht besonders zu den Vorschlägen des Dienstleistungspakets der Europäischen Kommission Informations- und Gesprächsbedarf. Wir möchten uns daher mit Ihnen über die aktuellen Initiativen der Kommission zum Binnenmarkt austauschen und die Rolle der berufspolitischen Interessensvertretung in diesem Kontext erläutern. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Wir bitten Sie, Ihre Teilnahme bis zum 1. September per Email an das Büro Brüssel zu bestätigen (info@bruessel.bak.de). Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

© Schmuttertal-Gymnasium Diedorf Foto: Stefan Müller-Neumann

 

Deutscher Architekturpreis 2017

„Deutschland ist arm an Rohstoffen. Die Ressource, aus der sich wirtschaftliche Kraft und Wohlstand schöpft, ist eine Gesellschaft des Wissens. Die Basis einer Wissenschaftsgesellschaft wird in den Schulen gelegt. Unsere Schulen sind Orte der Wissensvermittlung, der Sozialisation und der Integration. Ein schwedisches Sprichwort besagt, dass der erste Lehrer die Kinder, der zweite die Lehrer und der dritte das Schulgebäude ist. Die Architektur der Schule prägt das Zusammenleben und das gemeinsame Lernen und schärft zugleich die Sinne für die Baukultur. Ich freue mich, dass der Deutsche Architekturpreis 2017 das gesellschaftlich so bedeutsame Thema des Schulbaus in den Fokus rückt und die Jury das Schmuttertal-Gymnasium der Architekten-Arbeitsgemeinschaft Florian Nagler und Hermann Kaufmann ZT als Preisträger ausgewählt hat.“

Fotos von der Verleihung des Deutschen Architekturpreises finden Sie hier.

 

© Wohn-und Geschäftshaus von H. Gies Architekt GmbH in Mainz. Foto: Stefan Erbring

 

Online-Befragung zum Thema Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Die Bundesarchitektenkammer (BAK) führt in Kooperation mit der KfW Bankengruppe eine Online-Befragung zum Thema Energieeffizientes Bauen und Sanieren durch.

Mit der Befragung beabsichtigt die BAK, energie- und kostenbezogene Daten zu verschiedenen bereits realisierten Neubau- oder Sanierungs-Projekten zu erheben. Diese Daten sollen hinsichtlich des Verhältnisses von Baukosten und energetischem Standard ausgewertet werden. Die Initiatoren rufen alle Mitglieder der Länderkammern dazu auf, eigene Projekte über das Online-Portal einzugeben. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Projekte KfW-gefördert sind oder nicht. Grundvoraussetzung ist lediglich, dass das Projekt bereits realisiert ist. Die Bearbeitung der Fragen nimmt rund 20 Minuten in Anspruch. Hier können Sie sich an der Umfrage beteiligen.

 

© Projektteam: Berliner Institut f. Sozialforschung GmbH, Steinbeis Transferzentrum EGS, HHS Planer + Architekten im Auftrag des BMUB

 

Ihre Meinung zum energieeffizienten Bauen ist gefragt! im Auftrag des BMUB

Mittlerweile liegen Erfahrungen zur Umsetzung von energieeffizienten Häusern, wie z.B. Effizienzhäusern Plus vor. Um diese Bauweise zu befördern, führt ein Projektteam aus Sozialforschern, Ingenieuren und Architekten im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in einem ersten Schritt eine Befragung durch. Dazu sind alle Experten und Player, die am Baugeschehen beteiligt sind (Ingenieure, Architekten, Energieberater, Handwerker, Hersteller, Bauherren, Investoren etc.) eingeladen, ihre Erfahrungen zum Thema mitzuteilen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden Empfehlungen für die erfolgreiche Umsetzung von Effizienzhäusern Plus entwickelt. Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie erheblich zum Erfolg des Gebäudestandards bei. Nehmen Sie an der Online-Befragung teil, verbreiten Sie den Link zum Fragebogen und bringen Sie die Perspektive Ihrer Branche ein.

 

Im Fokus

BIM - Building Information Modeling

Das Thema Digitalisierung und somit auch der Begriff Building Information Modeling (BIM) ist eines der Zukunftsthemen der Baubranche.

BIM bezeichnet eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.

 

Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure vor dem Europäischen Gerichtshof

Die EU-Kommission hatte am 16.11.2016 mitgeteilt, dass sie die Bundesrepublik Deutschland wegen der Aufrechterhaltung der verbindlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagen werde. Die Klage ist am 23.6.2017 beim EuGH eingelegt und die Klageschrift der Bundesregierung am 28.6.2017 zugestellt worden. Die Rechtssache wird unter dem Aktenzeichen Kommission/Deutschland C- 37717 geführt.

 

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