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© C Ruben Sprich

 

Davos-Deklaration verabschiedet

Am 21. und 22. Januar 2018 fand in Davos im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums eine informelle Kulturministerkonferenz statt. Als Ergebnis der Gespräche beschlossen die Teilnehmerstaaten die "Erklärung von Davos zur Baukultur". Ziel der Erklärung ist es, baukulturelle Belange sektorübergreifend und auf den unterschiedlichen Verantwortungsebenen stärker zu verankern. Baustaatssekretär Gunther Adler erklärte: "Die Davos-Deklaration rückt die Baukultur international stärker in den Fokus. Wir danken der Schweizer Regierung für ihre Initiative. Wir werden unsere Partner dabei unterstützen, die Davos Deklaration über die Konferenz hinaus in die Breite zu tragen – national, europäisch und international. Und wir wollen das kulturelle Erbe und Baukultur in die "Urban Agenda for the EU" einbringen."

Der Begriff Baukultur versteht sich umfassend als qualitätsvolle Gestaltung der gebauten Umwelt und beschreibt für uns einen gesamtgesellschaftlichen Prozess. Dieses Verständnis wird mit der Davos-Deklaration nunmehr auch auf europäischer Ebene stärker in den Mittelpunkt gerückt.

 

© BMUB / Foto: Thomas Rosenthal

 

Digitalisierung im Bauwesen – Evolution oder Revolution des Planens und Bauens? Kongress am 20.2.2018 auf der Bautec in Berlin

Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft widmen sich mit Vorträgen und Diskussionen dem fundamentalen Wandel der Planungs- und Bauprozesse in den kommenden Jahren durch die voranschreitende Digitalisierung. Erfahrungsberichte aus der Praxis von Planungsbüros und Handwerksbetrieben, Einblicke in laufende Pilotprojekte sowie Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zeigen die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für alle an der Wertschöpfungskette Bau Beteiligten.

 

© BKI

 

Neues Architektenvertragsrecht ab 1. Januar 2018 in Kraft BKI-Kommentar mit Praxistipps von Experten der Architektenkammern

Der  Bundestag  verabschiedete  im  März  2017  das  Gesetz  zur  Reform  des  Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Damit wird der Architekten-  und Ingenieurvertrag  erstmals  explizit im BGB geregelt. Insbesondere  das  Werkvertragsrecht  weist  große  Veränderungen  für  Architekten  und Ingenieure  auf.  Erstmals  finden  sich  Regelungen  im  BGB  zur  Teilabnahme  oder Gesamtschuld,  die  ausschließlich  für  Architekten  und  Ingenieure  gelten.  Das  Fachbuch kommentiert diese Änderungen.  Die für den Architekten-  und Ingenieurvertrag wichtigsten Änderungen  werden  prägnant  und  praxistauglich  dargestellt  und  bewertet.

 

© KfW

 

KfW Award Bauen 2018 startet jetzt!

Als einer der größten Förderer von privatem Wohneigentum in Deutschland hat die KfW Bankengruppe 2003 den KfW Award Bauen ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Impulse für nachhaltiges privates Bauen zu geben sowie zukunftsweisende Trends aufzuzeigen. Hierbei steht vor allem die Förderung von Energieeffizienz sowie Barrierefreiheit und Wohnkomfort im Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Ästhetisch und effizient Wohnraum schaffen und modernisieren“ sucht die KfW 2018 private Bauherren oder Baugemeinschaften, die in den vergangenen fünf Jahren ein Neubau-Projekt umgesetzt oder ein bestehendes Gebäude erweitert, umgewidmet, modernisiert oder belebt haben.

 

© BAK

 

Bundesweit einheitliche Standards für BIM-Fortbildung Architektenkammern der Länder einigen sich auf gemeinsames Curriculum

Die Digitalisierung der Baubranche schreitet voran und ist eines der zentralen Themen der Architektenschaft. Daher ist die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern groß. Entsprechend umfangreich ist der Bedarf an qualifizierten Fort- und Weiterbildungsangeboten. Um angesichts der vielfältigen Anbieter auf diesem Markt Fort- und Weiterbildungen auf dem bestmöglichen Niveau zu sichern, hat die Bundesarchitektenkammer (BAK) am 14. September einen bundesweit einheitlichen Fort- und Weiterbildungsstandard in allen 16 Länderarchitektenkammern für den Bereich des digitalen Planen und Bauens festgelegt. Mit der Einführung des „BIM Standard Deutscher Architekten-kammern“, einem Curriculum, das auf der VDI-Richtlinie VDI 2552 Blatt 8.1 fußt, wird ein qualitätsgesichertes und flächendeckendes Angebot geschaffen.

 

© Wohn-und Geschäftshaus von H. Gies Architekt GmbH in Mainz. Foto: Stefan Erbring

 

Online-Befragung zum Thema Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Die Bundesarchitektenkammer (BAK) führt in Kooperation mit der KfW Bankengruppe eine Online-Befragung zum Thema Energieeffizientes Bauen und Sanieren durch. Mit der Befragung beabsichtigt die BAK, energie- und kostenbezogene Daten zu verschiedenen bereits realisierten Neubau- oder Sanierungs-Projekten zu erheben. Diese Daten sollen hinsichtlich des Verhältnisses von Baukosten und energetischem Standard ausgewertet werden. Die Initiatoren rufen alle Mitglieder der Länderkammern dazu auf, eigene Projekte über das Online-Portal einzugeben. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Projekte KfW-gefördert sind oder nicht. Grundvoraussetzung ist lediglich, dass das Projekt bereits realisiert ist. Die Bearbeitung der Fragen nimmt rund 20 Minuten in Anspruch. Hier können Sie sich an der Umfrage beteiligen.

 

Im Fokus

BIM - Building Information Modeling

Das Thema Digitalisierung und somit auch der Begriff Building Information Modeling (BIM) ist eines der Zukunftsthemen der Baubranche.

BIM bezeichnet eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.

 

Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure vor dem Europäischen Gerichtshof

Die EU-Kommission hatte am 16.11.2016 mitgeteilt, dass sie die Bundesrepublik Deutschland wegen der Aufrechterhaltung der verbindlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagen werde. Die Klage ist am 23.6.2017 beim EuGH eingelegt und die Klageschrift der Bundesregierung am 28.6.2017 zugestellt worden. Die Rechtssache wird unter dem Aktenzeichen Kommission/Deutschland C- 37717 geführt.

 

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