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© BMUB / Foto: Thomas Rosenthal

 

Digitalisierung im Bauwesen – Evolution oder Revolution des Planens und Bauens? Kongress am 20.2.2018 auf der Bautec in Berlin

Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft widmen sich mit Vorträgen und Diskussionen dem fundamentalen Wandel der Planungs- und Bauprozesse in den kommenden Jahren durch die voranschreitende Digitalisierung. Erfahrungsberichte aus der Praxis von Planungsbüros und Handwerksbetrieben, Einblicke in laufende Pilotprojekte sowie Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zeigen die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für alle an der Wertschöpfungskette Bau Beteiligten.

 

© Bundesstiftung Baukultur

 

Baukulturwerkstatt „Bestandsaufnahme“ 8./9. März 2018 in Dessau Roßlau

Bei der Gestaltung unserer Zukunft sollten wir von einer Bestandsaufnahme unserer gebauten Räume ausgehen. Hier geht es darum, den immateriellen und ökonomischen Wert von Bestandsbauten zu erkennen, zu erfassen und zu qualifizieren. Bestandsbauten prägen unser Lebensumfeld und dessen gewachsenen Charakter, sie wirken identitätsstiftend und bilden wertvolle Ressourcen. Welche Rolle spielen die Bewertung von Gestalt und Funktion, von Materialien und Baustoffen, neue Technologien und die Auseinandersetzung mit komplexen Regelwerken für Abriss oder Erhalt? Und inwiefern helfen integrierte Planungsprozesse und planerische Instrumente der Bodenpolitik dabei, Bestandsbauten und -infrastrukturen in Stadt und Land für die Zukunft zu ertüchtigen? Dazu will die Bundesstiftung Baukultur in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Stiftung Bauhaus Dessau und dem Umweltbundesamt mit Ihnen diskutieren und lädt hierzu am 8. und 9. März 2018 zur Baukulturwerkstatt „Bestandsaufnahme“ nach Dessau ein. Die Bundesarchitektenkammer ist Partnerin der Bundesstiftung bei den Baukulturwerkstätten

 

© Bayerische Architektenkammer

 

Mit Normen Zukunft gestalten! Regionalkonferenz am 19.3.2018 in der Bayerischen Architektenkammer

Einblicke und Ausblicke in das Normungswesen. Und Antworten auf viele Fragen rund um die Normung. Kompakt zu informieren und fundiert zu diskutieren, ist Ziel dieser Veranstaltung: zur Standortbestimmung, zur Orientierung und zur Positionierung. Unter Schirmherrschaft der Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Dipl.-Ing. Barbara Ettinger-Brinckmann, erwarten Sie Fachbeiträge namhafter Referenten. Diese kommen unter anderem aus den Bereichen Wissenschaft, Recht, Haftung und selbstverständlich auch aus den Reihen des Berufs standes und des Deutschen Instituts für Normung (DIN). In großer Runde wird diskutiert, ob und wie sich der Berufsstand einbringen kann und soll sowie was Normung auch in Zukunft leisten muss.

 

© C Ruben Sprich

 

Davos-Deklaration verabschiedet

Am 21. und 22. Januar 2018 fand in Davos im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums eine informelle Kulturministerkonferenz statt. Als Ergebnis der Gespräche beschlossen die Teilnehmerstaaten die "Erklärung von Davos zur Baukultur". Ziel der Erklärung ist es, baukulturelle Belange sektorübergreifend und auf den unterschiedlichen Verantwortungsebenen stärker zu verankern. Baustaatssekretär Gunther Adler erklärte: "Die Davos-Deklaration rückt die Baukultur international stärker in den Fokus. Wir danken der Schweizer Regierung für ihre Initiative. Wir werden unsere Partner dabei unterstützen, die Davos Deklaration über die Konferenz hinaus in die Breite zu tragen – national, europäisch und international. Und wir wollen das kulturelle Erbe und Baukultur in die "Urban Agenda for the EU" einbringen."

Der Begriff Baukultur versteht sich umfassend als qualitätsvolle Gestaltung der gebauten Umwelt und beschreibt für uns einen gesamtgesellschaftlichen Prozess. Dieses Verständnis wird mit der Davos-Deklaration nunmehr auch auf europäischer Ebene stärker in den Mittelpunkt gerückt.

 

© Kay-Uwe Steinert, Berlin

Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, und Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, unterzeichnen die gemeinsame Absichtserklärung.

 

Architekten und Ingenieure kooperieren bei BIM-Fort- und Weiterbildung Höchste Qualität von Anfang an: Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer vereinbaren gemeinsame Standards

Bundesarchitektenkammer (BAK) und Bundesingenieurkammer (BIngK) vereinbarten am 23.1.2018 die Zusammenarbeit für die Fort- und Weiterbildung von Architekten und Ingenieuren im Bereich des digitalen Planens. „Angesichts der Vielzahl der Anbieter von Fortbildungen ist die Formulierung gemeinsamer Standards zur Sicherung der Qualität im Sinne der planenden Berufe geboten“, so die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann.

 

© Bundesstiftung Baukultur

 

Baukultur fördern – Mitglied im Förderverein werden

 

In ihrem Interview mit dem Deutschen Architektenblatt rufen BAK-Präsidentin Barbara Ettinger-Brinckmann und der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur die deutsche Architektenschaft auf, mit ihrer Mitgliedschaft im Förderverein der Bundesstiftung ein Zeichen zu setzen.

 

© KfW

 

KfW Award Bauen 2018 startet jetzt!

Als einer der größten Förderer von privatem Wohneigentum in Deutschland hat die KfW Bankengruppe 2003 den KfW Award Bauen ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Impulse für nachhaltiges privates Bauen zu geben sowie zukunftsweisende Trends aufzuzeigen. Hierbei steht vor allem die Förderung von Energieeffizienz sowie Barrierefreiheit und Wohnkomfort im Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Ästhetisch und effizient Wohnraum schaffen und modernisieren“ sucht die KfW 2018 private Bauherren oder Baugemeinschaften, die in den vergangenen fünf Jahren ein Neubau-Projekt umgesetzt oder ein bestehendes Gebäude erweitert, umgewidmet, modernisiert oder belebt haben.

 

© Wohn-und Geschäftshaus von H. Gies Architekt GmbH in Mainz. Foto: Stefan Erbring

 

Online-Befragung zum Thema Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Die Bundesarchitektenkammer (BAK) führt in Kooperation mit der KfW Bankengruppe eine Online-Befragung zum Thema Energieeffizientes Bauen und Sanieren durch. Mit der Befragung beabsichtigt die BAK, energie- und kostenbezogene Daten zu verschiedenen bereits realisierten Neubau- oder Sanierungs-Projekten zu erheben. Diese Daten sollen hinsichtlich des Verhältnisses von Baukosten und energetischem Standard ausgewertet werden. Die Initiatoren rufen alle Mitglieder der Länderkammern dazu auf, eigene Projekte über das Online-Portal einzugeben. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Projekte KfW-gefördert sind oder nicht. Grundvoraussetzung ist lediglich, dass das Projekt bereits realisiert ist. Die Bearbeitung der Fragen nimmt rund 20 Minuten in Anspruch. Hier können Sie sich an der Umfrage beteiligen.

 

Im Fokus

BIM - Building Information Modeling

Das Thema Digitalisierung und somit auch der Begriff Building Information Modeling (BIM) ist eines der Zukunftsthemen der Baubranche.

BIM bezeichnet eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.

 

Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure vor dem Europäischen Gerichtshof

Die EU-Kommission hatte am 16.11.2016 mitgeteilt, dass sie die Bundesrepublik Deutschland wegen der Aufrechterhaltung der verbindlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagen werde. Die Klage ist am 23.6.2017 beim EuGH eingelegt und die Klageschrift der Bundesregierung am 28.6.2017 zugestellt worden. Die Rechtssache wird unter dem Aktenzeichen Kommission/Deutschland C- 37717 geführt.

 

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