EU-Städteagenda

EU-Städteagenda (Pakt von Amsterdam, 2016)

Zur Umsetzung der EU-Städteagenda, die im Pakt von Amsterdam im Oktober 2016 beschlossen wurde, sind thematische Partnerschaften zu 12 städtischen Kernthemen eingerichtet worden. In den Partnerschaften erarbeiten Mitgliedstaaten, Städte, die Europäische Kommission und weitere Organisationen bis Ende 2019 Empfehlungen in Form von sogenannten Aktionsplänen, die Vorschläge für eine bessere Rechtssetzung, eine bessere Nutzung von EU-Finanzierungsquellen und einen besseren Wissensaustausch enthalten. Sechs Aktionspläne zu den Themen Luftqualität, Inklusion von Migranten und Geflüchteten, städtische Armut, digitaler Wandel, Kreislaufwirtschaft und städtische Mobilität wurden in einem ersten Schritt fertiggestellt. Die weiteren sechs Aktionspläne zu den Themen Wohnen, Arbeitsplätze und Fachwissen in der lokalen Wirtschaft, nachhaltige Flächennutzung, Klimawandel, Energiewende und innovatives Vergabewesen sind im Juli 2018 vorgelegt worden. Ferner sind im Mai 2018 zwei weitere Partnerschaften zu den Themen Kulturerbe und Sicherheit im öffentlichen Raum eingerichtet werden.

Die bisherigen Aktionspläne beinhalten eine Bestandsaufnahme von Studien, Ansätzen und Maßnahmen zu den jeweiligen Themen. Sie verfolgen insgesamt den Ansatz, unterschiedliche Zuständigkeitsbereiche in Politik und Verwaltung miteinander zu verknüpfen. Hierbei steht die Perspektive der Städte und Kommunen im Mittelpunkt. Sie verweisen auf die Grundsätze einer integrativen und ganzheitlichen Stadtplanung und auf die Bedeutung einer qualitativen Gestaltung der gebauten Umwelt

Die BAK bringt sich in den Prozess ein und hebt die wichtige Rolle von Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten hervor.

Das BAK-Positionspapier zur EU-Städteagenda von 2014 finden Sie hier (PDF-Dokument, 329.3 KB).