In dem Interview-Podcast der BAK geht es um die relevanten Fragen aus dem Alltag der Planenden und Entscheidungsträger.

Architektur, Stadt, Planung Der Podcast der Bundesarchitektenkammer

Die Gestaltung der gebauten Umwelt betrifft uns alle. Egal ob wir in der Stadt oder auf dem Land wohnen, entscheidet sie über unser Wohlbefinden. Unsere These ist: Je stärker der Berufsstand, desto höher die Qualität der gebauten Umwelt. In diesem Interview-Podcast der BAK spricht Kerstin Kuhnekath mit ihren Gästen über die relevanten Themen aus dem Alltag der Planerinnen und Entscheidungsträger, von der Bodenpolitik über Inklusion bis hin zum Klimaschutz.

 

Staffel 2

Die zweite Staffel (ab Episode 7) baut thematisch auf der ersten Staffel auf. Nur: Die Themen, die für uns Planerinnen und Planer interessant sind, also: Wem gehört der Boden? Wie sieht die lebenswerte Stadt aus? Wie gelingt Inklusion? Was muss für den Klimaschutz getan werden? Wer entscheidet in der Planung?, stehen heute natürlich unter einem anderen Licht. Seit der Corona-Krise hat sich der Blick auf den öffentlichen Raum sowohl in der Stadt als auch auf dem Land gewandelt. Deshalb fragen wir anders: Was bedeutet die Krise für den öffentlichen Raum? Welche baulichen Maßnahmen wollen wir umsetzen, um in einer gesunden und lebenswerten Stadt zu leben? Wie können sich Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen jetzt einbringen? Und: Ist dies eine gute Zeit für Utopien? 

 

 

Episode 10

Architektur und Stadtplanung sind in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, weil die Corona-Krise die Defizite der Stadt noch deutlicher gemacht hat. Allen wurde bewusst, dass Begegnungs- und Naturräume vor der eigenen Haustür in der Stadt wichtig und unabdingbar sind. Man kann sagen: Es ist die Stunde der Planerinnen und Planer. Deshalb sprechen wir heute mit einer Architektin, die seit 26 Jahren in Berlin ein eigenes Büro betreibt und schon einige Aufs und Abs in der Stadtplanung miterlebt hat: Anne Lampen. Im Gespräch erklärt sie, warum die Corona-Krise die Grenze zwischen Notwendigkeit und Luxus im Wohnungsbau verschiebt und warum es sich lohnt, starre Regelungen beim Bauen zu überdenken, damit die Stadt lebendiger wird. Außerdem erfahren Sie, was Bauherren über die Themen Energieeinsparung und fünfte Fassade denken und warum morgen einpacken kann, wer sich heute nicht mit BIM auseinandersetzt.

 

Episode 9

„Alarmstufe rot.“ Man hört es nicht gerne, aber das ist der Stand der Dinge. Wir Menschen stoßen grundlegende Veränderungen im Erdsystem an und sind in der Lage, das Klimasystem zu zerstören. Willkommen im Antropozän. Das Pariser Klimaabkommen versucht gegenzulenken und hat zum Ziel, die Emissionen in den Städten bis 2050 auf 0 zu reduzieren. Was heißt das für unser zukünftiges Stadtleben? Definitiv, dass wir die Städte von morgen, nicht wie die Städte von gestern bauen können. In der Aufgabe, die Stadt neu zu erfinden, kann für Planerinnen und Planer eine große und spannende Herausforderung liegen. Worum geht es hierbei genau? Warum liegt in interdisziplinären Arbeitsgruppen die Zukunft? Der Präsident des Umweltbundesamtes Dirk Messner hat ziemlich konkrete Ansätze und spricht über konkrete Maßnahmen in der Baubranche in Sachen Klimaschutz, über die Verunsicherung in Zeiten des Wandels und darüber, wo der „Place to be“ ist für junge Architektinnen und Architekten, die sich in die großen Veränderungsprozesse einbringen wollen. 

 

Episode 8

Selten haben wir unser Handeln im öffentlichen Raum so sehr hinterfragt wie in den letzten Wochen. Der Shutdown durch Corona hat unsere Wahrnehmung verändert. Plötzlich war die Stadt leer. Wir, die wir täglich pendeln, blieben zu Hause. Seit Wochen bewegen wir uns wieder auf den „Normalzustand“ zu. Nur: Wollen wir alles wieder genauso machen wie vorher? Reiner Nagel meint, wenn Menschen sich auf dem Gehweg quetschen, während parkende Autos den meisten Raum einnehmen, so steht die öffentliche Raumaufteilung zur Disposition. Oder wird Cocooning ein neuer Trend? Das Auto als virenfreier Sehnsuchtsort? In dieser Episode erfahren Sie, wie die Harmonie zwischen Sozialraum und Verkehrsraum gelingen kann und warum wir kleine Läden brauchen.

 

Episode 7

„Es ergibt keinen Sinn, Barrieren zu bauen.“ Unsere Städte und Häuser sind meist für die gebaut, die sie auch planen. Menschen mit Behinderungen werden oft nicht berücksichtigt in der Entwicklung kluger Gebäude. Wenn der Bundesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel über Barrierefreiheit spricht, wird schnell deutlich, dass sie kein netter Zusatz zum „Normalen“ ist, sondern als Qualitätsstandard dazu gehören muss, genauso wie der Brandschutz. Der Anspruch „Durch Architektur Teilhabe ermöglichen" ist Pflicht, so Jürgen Dusel. Auf den Regionalkonferenzen "Inklusiv gestalten" wird darüber informiert und debattiert, wie kluge Gebäude und Städte für alle aussehen können.

 

Staffel 1

In der ersten Staffel (Episoden 1-6) stimmten wir auf den Deutschen Architektentag 2019 ein, der im September 2019 unter dem Titel Relevanz - Räume prägen stattfand. Zu Wort gekommen sind spannende Persönlichkeiten, die als Referentinnen, Referenten oder Keynote-Speaker auf dem DAT19 in Berlin aufgetreten sind. Es geht um die relevanten Fragen aus dem Alltag der Planenden und Entscheidungsträger, die auf 24 Podien debattiert wurden. Die vollständige Dokumentation dazu finden Sie hier.

 

Episode 1

Der einflussreiche Architekt und Partner bei OMA Rotterdam Reinier de Graaf spricht darüber, was es für ihn heißt, ein Architekt zu sein: Was hat sich geändert seit er in den Beruf eingestiegen ist? Warum muss man als Planer politisch sein? Wie geht man mit der Betrachtung der Architektur als Geldanlage um, die den Beruf des Architekten untergräbt und für soziale Ungerechtigkeit in den Städten sorgt. Hören Sie rein und erfahren Sie außerdem, was er meint, wenn er sagt: "We are lazy as architects".

 

Episode 2

Die Frankfurter Architektin Claudia Meixner spricht darüber, wie sie Bauherren überzeugt, Architektur nicht als renditebringende Immobilien zu betrachten, sondern als wichtiges kulturelles Gut der Gesellschaft, damit man Entscheidungen treffen kann, die nicht nur am Geld orientiert sind. Hören Sie rein und erfahren Sie, was sie über das Ansehen der Architekten hierzulande denkt, wie es ihrer Meinung nach um die Wertschätzung der Architektur in Deutschland bestellt ist, und warum sie meint: „Besondere Gebäude sind selten in Deutschland zu finden“.

 

Episode 3

Verena Bentele, Jahrhundertsportlerin, ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und heutige Präsidentin des Sozialverbandes VdK, sorgt für einen Perspektiv-Wechsel in unserer DAT-Interviewserie: Sie spricht nicht als Planerin, sondern als Stimme derer, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind. Sie setzt sich für die Gleichbehandlung aller Stadtbewohner ein und dafür, dass Planer, Politiker und Menschen mit Beeinträchtigungen gemeinsam ihren Lebensraum gestalten, damit die Lebensqualität für alle besser wird. Was ist die ideale Verbindung zwischen der Inklusion und der künstlerischen Arbeit von Architekten? Hören sie in der dritten Episode, wie sich Barrieren im Denken überwinden lassen und was dran ist, wenn Verena Bentele sagt: „Kreativität und Inklusion schließen einander null aus.“

 

Episode 4

Falls Sie beizeiten geneigt sind, über die Stadt zu schimpfen, sei es wegen des Verkehrs, sei es wegen der vielen Touristen, sei es wegen des Lärms, dann ändert sich Ihre Sichtweise vielleicht durch das, was Riklef Rambow über die „Erfolgsgeschichte Stadt“ zu erzählen hat. Der Architekturvermittler leitet das Fachgebiet Architekturkommunikation am Karlsruher Institut für Technologie und setzt sich für eine gelungene Kommunikation zwischen Laien und Experten ein. Hören Sie in dieser Episode, was der Unterschied ist zwischen Architekten und der „normalen“ Bevölkerung, was an der Kommunikation zwischen Laien und Experten bemerkenswert ist und warum Architekten sich manchmal die Finger schmutzig machen müssen. 

 

Episode 5

Die Professorin Rahel Jaeggi, die zweite Keynote des Deutschen Architektentages, spricht über den Zustand unserer Demokratie und die Wechselwirkung zwischen gebauter Lebenswirklichkeit und gesellschaftlicher Lebensform. Was bedeutet die räumliche Aneignung für die Stadtbewohner und inwiefern untergräbt die Marktlogik die Freiheit der Menschen, sich ihre Stadt anzueignen, ohne eine Gentrifizierung auszulösen?

 

Episode 6

Der DAT steht kurz bevor. Da ist es naheliegend, mit der Frau zu sprechen, die Gastgeberin des Deutschen Architektentages ist und die am besten weiß, was wir mit diesem Tag erreichen wollen: Wir wollen als Planende in Deutschland in die Gestaltung der gebauten Umwelt und die komplexen Vorgänge, die damit verbunden sind, eingebunden werden. Das müssen wir von der Politik einfordern. Und warum? Weil wir die Experten sind. Seit Jahren setzt sich Barbara Ettinger-Brinckmann für die Belange der Planenden in Deutschland ein, ob es um Klimawandel, Baukultur oder Bodenpolitik geht. Eine hochwertige Lösung zu erarbeiten, die der Lebensqualität der Stadt dienlich ist, sieht sie nur mit Leuten, die entsprechend qualifiziert sind: Den Architektinnen und Architekten, Stadtplanerinnen und Landschaftsarchitekten.

 

Architektur, Stadt, Planung Der Podcast der Bundesarchitektenkammer

Die Gestaltung der gebauten Umwelt betrifft uns alle. Egal ob wir in der Stadt oder auf dem Land wohnen, entscheidet sie über unser Wohlbefinden. Unsere These ist: Je stärker der Berufsstand, desto höher die Qualität der gebauten Umwelt. In diesem Interview-Podcast der BAK spricht Kerstin Kuhnekath mit ihren Gästen über die relevanten Themen aus dem Alltag der Architektinnen und Architekten, Experten und Entscheidungsträger, von der Bodenpolitik über Inklusion bis hin zum Klimaschutz.

 
 

Unsere Webseiten verwenden Cookies zur Verbesserung der Bedienung und des Angebots sowie zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Dafür setzen wir Matomo ein. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit diese abzulehnen, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.