Mies van der Rohe Award for European Architecture

Mies van der Rohe Award for European Architecture

© Roland Halbe, Stuttgart

Finalist Mies van der Rohe Award 2015: Kunstmuseum Ravensburg, Architekten: LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei

 

Der Mies van der Rohe Award for European Architecture wird seit 1988 im Zwei-Jahres-Rhythmus für aktuelle europäische Architekturprojekte verliehen. Mit dem Preis wird zeitgenössische Architektur von hoher Qualität ausgezeichnet. Die Europäische Kommission und die Mies van der Rohe-Stiftung in Barcelona zeichnen im Rahmen des Preises jeweils auch gesondert ein junges Büro als vielversprechende Nachwuchskraft aus. 

Der Mies van der Rohe Award ist Teil des Programms Kreatives Europa. Die Preisverleihung findet jeweils im Barcelona-Pavillon von Mies van der Rohe statt.
Die Bundesarchitektenkammer ist berechtigt sieben deutsche Beiträge für den Preis zu nominieren.

Die fünf Finalisten des Mies van der Rohe Awards 2017, dem Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur, sind im Februar bekannt gegeben worden. Es handelt sich um zwei Museumsbauten (Katyn Museum Warschau, Rivesaltes Memorial in Frankreich), eine Renovierung eines mittelalterlichen Dorfkerns (Kannikegården in Ribe in Dänemark), ein Neubauprojekt für Wohnungen in London sowie die Modernisierung eines Wohnturms aus den sechziger Jahren in den Niederlanden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

2015 waren 420 Arbeiten für den Preis nominiert. Unter den fünf Finalisten befand sich auch das Kunstmuseum Ravensburg von Lederer Ragnarsdottir Oei aus Stuttgart, das auch den Deutschen Architekturpreis 2015 erhalten hatte.

2011 wurde der Umbau des Neuen Museums von David Chipperfield architects in Berlin mit dem Preis gewürdigt.

 

Deutsche Nominierungen 2017

Die Länderarchitektenkammern und die im Architects Council of Europe ACE vertretenen deutschen Verbände reichen ihre Vorschläge bei der Bundesarchitektenkammer ein. Eine Jury entscheidet dort über die deutschen Nominierungen.

Für den Mies van der Rohe Award 2017 wählte die Jury aus:

  • die WEHRHAHN-LINIE, Düsseldorf (NETZWERKARCHITEKTEN)
  • das NS-Dokumentationszentrum, München (GEORG SCHEEL WETZEL)
  • die Propsteikirche St. Trinitatis, Leipzig (Schulz und Schulz)
  • das Aufbau Haus 84, Berlin (Barkow Leibinger)
  • das Dreischeibenhaus, Düsseldorf (hpp architekten)
  • die EZB - europäische Zentralbank, Frankfurt (Wolf D. Prix)
  • der Mariendom Hildesheim mit Dommuseum und Annexbauten (Schilling Architekten)