Netzwerke von Planerinnen befassen sich mit den unterschiedlichen Berufsrealitäten von Planerinnen und Planern.

Netzwerke von Architektinnen für Architektinnen

Die Netzwerke befassen sich mit den unterschiedlichen Berufsrealitäten von Planerinnen und Planern. Sie haben zum Ziel, durch die Schaffung von Vorbildern, die Bildung von Netzwerken und das Sichtbarmachen des Wirkens von Architektinnen den gesellschaftlichen Wandel zu fördern.

In mehreren Bundesländern vertreten sind:

In Baden-Württemberg: Arbeitskreis Architektinnen an der Architektenkammer Baden-Württemberg

In Bayern:

In Berlin: n-ails e.V. Berlin, netzwerk von architektinnen, innenarchitektinnen, landschaftsarchitektinnen und stadtplanerinnen e. v.

In Brandenburg: gibt es in regelmäßigen Abständen den ArchitektinnenStammtisch, der von zwei Architektinnen ins Leben gerufen und regelmäßig organisiert wird. Die Gruppe kommt regelmäßig zusammen und unternimmt Führungen zu bestimmten Projekten Vorort oder trifft sich, um sich zu verschiedenen Themen auszutauschen. Beide kann man über die Geschäftsstelle der Brandenburgischen Architektenkammer erreichen.

In Hamburg:

In Nordrhein-Westfalen: architektinnen initiative Nordrhein-Westfalen, www.ainw.de

Auf der Internetseite finden Sie auch einen Veranstaltungskalender der Verbände: https://architektinnen-initiative.de/aktuell/termine/ und eine lockere Zusammenfassung von anderen Artikeln zum Thema: https://architektinnen-initiative.de/neue-arbeitszeitmodelle-mehr-balance-statt-halbe-sachen/

International: Beim Architects' Council of Europe (ACE) gibt es im Bereich Practice of the Profession eine Arbeitsgruppe "Women in Architecture".

Women in architecture (WIA) existiert auch außerhalb der EU z.B. in Kanada, U.S.A. etc.

 

© Wellnhofer Designs @ fotolia.de

 
 

YES, WE PLAN! Architektinnen Symposium am Deutschen Architekturmuseum DAM 02.-­04.02.2018

Im Rahmen der Ausstellung FRAU ARCHITEKT im Deutschen Architekturmuseum fand das Architektinnen-Symposium YES, WE PLAN statt. Die Dokumentation dazu finden Sie hier (PDF-Dokument, 4.9 MB).

 

Anders arbeiten Artikel von Rosa Grewe aus dem Deutschen Architektenblatt 7.2018

"Es gibt ein Problem: Der Bauwirtschaft geht es gut. Das ist deshalb ein Problem, weil Architekturbüros sich erstmals seit Langem Gedanken machen müssen, wie sie Fachkräfte bekommen und halten. Ihr Image als Arbeitsort war lange so schlecht, dass viele Mitarbeiter in die Wirtschaft oder den öffentlichen Dienst wechselten. In den Architekturbüros blieb eine Monokultur der besonders Arbeit­samen und Begeisterten. Dieser Mythos wurde gerne gepflegt...."

(Eine Broschüre zum Thema Arbeitszeitmodelle der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen finden Sie hier: https://www.aknw.de/mitglieder/veroeffentlichungen/publikationen/arbeitszeitmodelle-leitfaden/)

 

Wenn Frauen nicht bauen Artikel von Cornelia Dörries aus dem Deutschen Architektenblatt 7.2011

In vielen Aspekten weiterhin gültig ist der Artikel den Cornelia Dörries 2011 für das Deutsche Architektenblatt verfasst hattte:

"Es ist seltsam: Obwohl an den Architekturfakultäten dieses Landes inzwischen mehr Frauen als Männer erfolgreich ein Studium absolvieren, ist der Beruf in der öffentlichen Wahrnehmung eine Männerdomäne geblieben. Von den Absolventinnen scheint ein großer Teil auf rätselhafte Art zu verschwinden: Mit einer Frauenquote von 27,2 Prozent ist der Architektenstand nicht gerade ein Vorbild in Sachen beruflicher Gleichberechtigung...."