Pressemitteilungen
Kontakt
Downloads
Bundesarchitekten- kammer
Architektenkammern der Länder
Berufsbild
Partnerschaften
Mitgliedschaften
Besser. Mit Architekten.
Tipps für den Bauherrn
Architekten-Suchfunktion
Newsletter
Publikationen der BAK
Bericht aus Brüssel
Jahresberichte
Publizistische Beiträge/Reden
Deutsches Architektenblatt
Stellungnahmen
Klima-Manifest
Vorschau
Kooperationen
externe Veranstaltungen
Berichte
Tag der Architektur
Architekturbiennale - São Paulo 2011
Architektur macht Schule
Preise
Initiative Baukultur
Rat für Baukultur
Links
Stadtplanung
Informationen für Studienanfänger
Bachelor- / Masterstudiengänge
Hochschulen in Deutschland
Notifizierung der Studiengänge für die Berufsanerkennung in der EU
Fortbildung
Bauzeichnerausbildung
Nationaler Qualifikationsrahmen NQR
HOAI
Vergabe
Wettbewerb
Büro Brüssel
Berufsqualifikation
EU-Dienstleistungsfreiheit
EU-Vergaberecht
Public Private Partnership in der EU
EU-Vertragsrecht
EU-Wettbewerbsrecht
Europäisches Forum für Architekturpolitik (EFAP)
Baukultur in Europa
EUROPAN
EU-Normung
EU-Außenhilfsprogramme
EU-Förderprogramme
Energieeffizienz in Europa
ACE
UIA
nachhaltiges/energie- sparendes Bauen
Normung
Barrierefreies Bauen
Arbeitsstättenverordnung
Baustellenverordnung
Büroorganisation / Management
Bauqualität sichern
Berufshaftpflicht
Architektenstatistiken
Ausbildung
Arbeitsmarkt
Konjunktur des Planungsmarktes
Struktur der Planungsbüros
Architektenbefragungen
Bau- und Wohnungswirtschaft
Weiterführende Links
Kultur- und Kreativwirtschaft
Expo Real
MIPIM
Bau
Aktuelle Pressemitteilungen
Archiv
25.11.2009 - Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hat großes Verständnis für die bundesweiten Proteste von Studierenden. Sie machen deutlich, was die BAK und die Architektenkammern in den sechzehn Bundesländern schon lange anmahnen: Der Bologna-Prozess muss dringend reformiert werden. Denn das Niveau und die Qualität der Berufsabschlüsse sind seit der Hochschulreform dramatisch gesunken.
„Mit einer sechssemestrigen Architektenausbildung ist niemandem geholfen. Das müssen die Hochschulen wie auch die Bundesländer, in deren Verantwortung die Bildung liegt, endlich einsehen“ betont Prof. Sighart Schmid, Präsident der Bundesarchitektenkammer. Damit die Architekten in Deutschland auch in Zukunft über ausreichend qualifizierte - auch international anerkannte - Abschlüsse verfügen, fordert die BAK, die Mindestausbildungszeit schrittweise wieder auf 10 Semester zu erhöhen. Einen entsprechenden Beschluss fasste heute der Vorstand der BAK auf seiner turnusmäßigen Sitzung in Berlin.
Momentan wird das Problem auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen, die nach sechs Semestern über keinen in die Architektenkammern eintragungsfähigen Berufsabschluss verfügen. „Damit wurden von den Hochschulen und der Politik schon zwei Jahrgänge von Studierenden abgeschrieben. Das darf so nicht weitergehen.“ beschreibt Schmid die Situation.
Bundesweit ist eine Mindeststudienzeit von acht Semestern Voraussetzung für die Eintragung in die Architektenkammern. Allerdings liegt europaweit die Anforderung höher: In 24 der 27 EU-Mitgliedsstaaten ist die 10-semestrige Ausbildungszeit für Architekten verbindlich festgeschrieben.