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Bundesarchitektenkammer e.V. / Alexandra Ripa 02.07.2007

Architektenkammer Baden-Württemberg

Die folgende Vortragsreihe hat die Architektenkammer Baden-Württemberg im Rahmen der Initiative Baukultur veranstaltet. Sie erschien auch im Regionalteil des DAB.

Stuttgarter Siedlungsbau

Die Vortragsreihe zur Tradition und Moderne im Haus der Architekten hat sich fest etabliert.

Die 2002 begonnene Vortragsreihe „Tradition und Moderne in der Stuttgarter Architekturgeschichte“ fand von März bis April 2003 ihre Fortsetzung in der nunmehr dritten Staffel. Eine konstante Besucherzahl versammelte sich wieder zu den abendlichen Terminen im Haus der Architekten, sodass diese Veranstaltung als fest etabliert gelten kann und weitergeführt werden soll. Zum Stadtarchiv Stuttgart konnte der Kammerbezirk Stuttgart als Mitveranstalter die Wüstenrot Stiftung gewinnen.

2003 waren die Stuttgarter Siedlungen das Thema, die die Mitherausgeberin des neuen Siedlungsführers „WohnOrte“, Christina Simon, am Eröffnungsabend in einem Überblick Revue passieren ließ. Professor Tilman Harlander und Gerd Kuhn vom Institut Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart referierten über ihre Forschungen zum suburbanen Wohnungsbau. Nach einer Geschichte des Eigenheimideals von der Urhütte bis zur Villa prognostizieren sie künftige Tenden­zen des Siedlungsbaus: Aufgrund jüngster Zuwanderungsgewinne aus dem Osten würden in Baden-Württemberg die Großstädte nicht ausbluten.

Die Kunsthistorikerin Ellen Pietrus stellte den sozialen Wohnungsbau um 1900 vor und überraschte dabei mit dem weitgehend unbekannten Projekt einer malerischen Waldstadt im Forstwildpark nahe Schloss Solitude. Das Projekt wurde nie verwirklicht, wodurch Stuttgart eine dem Berliner Grunewald vergleichbare Villenkolonie entging.

Ein Ad-hoc-Vortrag des Kunsthistorikers Marc Hirschfell über französische Renaissance-Schlösser stellte Verbindungen zur traditionellen Wohnhausarchitektur der Stuttgarter Schule her. Die baufreudige französische Aristokratie verfolgte eine programmatische Synthese aus Tradition und damaliger Modernität, während die Moderne des 20. Jahrhunderts durch Opposition beider Richtungen geprägt war.

Der Stadtplaner Thomas Hafner von der Universität Stuttgart schloss die Reihe mit einer Analyse der Stuttgarter Nachkriegssiedlungen. Dabei stellte er das Problem der drängenden Wohnungsnot den strukturellen Mängeln gegenüber, die zur heute schwierigen Nutzung führten. Die Entwicklung der Sozialstruktur belegt die teils hohe Zufriedenheit der Bewohner älterer Siedlungen; am Beispiel Rot wurde allerdings die Problematik des monotonen Umfelds deutlich, das mit Sanierungsmaßnahmen gemildert werden soll.

Weg vom Tunnel

Initiative Baukultur Stuttgart verfasst neues Leitbild für einen Cityboulevard

Seit 20 Jahren wird in Stuttgart über den unhaltbaren Zustand einer stadtzerschneidenden Achse, der autobahnartigen B14 in Stuttgart debattiert, doch alle Pläne für einen Umbau zu einem attraktiven Cityboulevard – von Untertunnelung bis Überdeckelung – scheiterten letztendlich an Fragen der Verkehrsführung und Finanzierung.

Die Initiative Baukultur Stuttgart (ein Zusammenschluss von Architektenkammer Baden-Württemberg, Ingenieurkammer Baden-Württemberg, BDA, BDIA, BDLA, DASL, SRL und Architekturgalerie am Weißenhof) griff die Thematik wieder auf. Hans-Joachim Aminde von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) trug eine Präsentation zur Aufwertung der B14 vor. Kammerpräsident Riehle überreichte den Vertretern von Land und Stadt eine Resolution, zu der vor Publikum im Haus der Geschichte Baden-Württemberg die Konzeption vorgestellt und Statements abgegeben - die Adressaten hatten gleich die Gelegenheit zu antworten.

Die Kernidee besteht im Verzicht auf eine Tunnellösung, durch einen gemäßigten Rückbau sollen ebenerdige Fußgängerüberwege, Mittelinseln und breitere Gehwege mit Baumreihen möglich werden. Die Aufenthaltsqualität des Straßenzuges soll verbessert, die Kreuzungen als Plätze erlebbar und die abgetrennten Viertel wieder miteinander verbunden werden. Der entscheidende Vorzug des vorgestellten Konzepts: die Maßnahmen können getrennt voneinander oder in einzelnen Schritten realisiert werden und sind damit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten finanzierbar.

Die Initiative forderte Stadt und Land auf, zunächst einen Wettbewerb für die Entwicklung des Gesamtkonzepts auszuloben. Nach einer öffentlichen Diskussion der Ergebnisse sollte eine ämterübergreifende Koordinations­stelle einen Stufenplan für die Umsetzung erarbeiten und einzelne Wettbewerbe ausloben.

Hans Pfeifer von der City-Initiative Stuttgart betonte in seinem Statement den Vorzug der schrittweisen Realisierung. Als Vertreter des Landes äußerte sich Ministerialdirigent Thomas Knödler dankbar für den Anstoß zu einer überirdischen Planung, den er nachhaltig unterstütze. Bezüglich des Finanzierungsproblems regte er an, alle an der Realisierung Beteiligten sollten konsequent Rücklagen ansparen. Baubürgermeister Matthias Hahn zeigte sich überwältigt von der Idee und ihrer Präsentation. Die Klarheit der Argumentation habe eine Kraft, der man sich kaum widersetzen könne. So fühle er sich dieser Idee verpflichtet, prophezeit aber eine harte Arbeit, um den Gemeinderat zu überzeugen.

Bayerische Architektenkammer

Eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen der Bayerischen Architektenkammer widmet sich Gesichtspunkten der Architektur und Baukultur – so

- die Ortstermine (Besichtigung neuer Bauten unter Führung des Architekten und des Bauherrn, zuletzt Neues Jüdisches Zentrum in München),

- die Werkberichte internationaler Architekten,

- die jährlich stattfindenden und seit 2005 mit einer Wanderausstellung verbundenen „Architektouren“,

- die Reihen des Forums im Haus der Architektur (u. a. Die Architekten und die darstellenden Künste, Wer finanziert und fördert heute Kunst, Stadt und Gewalt, Scheinwelten, Raum und Leben, Neue alte Bürgerlichkeit, Mauern aus Phantasie, die im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit Bayern-alpha im Fernsehen ausgestrahlt werden),

- die monatlichen Abende des Architekturclubs zu aktuellen Themen (wie „Learning from Oerlikon“, „Bauherr und Architekt: ein schwieriges Paar“, „Schöner wohnen“, “Landschaftsarchitektur heute – bürgernah oder abgehoben?“, „Architekt und Öffentlichkeit“, „Corporate Architecture – Architektur als Marketinginstrument?“, “Wohnen für alle statt Wohnen für Alte“, „Stadion: Kampfbahn oder Spielort?“, „Im Geist der Könige? Zur Architektur der Lenbach-Gärten“),

- die gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau durchgeführte Vortragsreihe „Qualität zählt. Architekten und Ingenieure berichten über ihre Arbeit“ oder

- Ausstellungen (wie „Architektur der Slowakei“, Austria West – neue Architektur aus Tirol und Vorarlberg“, „Architektur und Kunst der Dogon“, „Iannis Xenakis – Architektur und Musik“ oder „A Lifetime for Architecture. The Photographer Julius Shulman“).

Gezielt an potentielle Bauherren wenden sich die Ausstellung „Bauherrengeschichten“ und die „Bauherrentage: Vom Traum zum Haus“. Die in Form einer Zeitung gestaltete Ausstellung „Bauherrengeschichten“ lässt Bauherren von Einfamilienhäusern über ihre Erfahrungen mit den Architekten zu Wort kommen. Die Ausstellung wird jeweils an kleineren Orten und in Lokalen gezeigt, die von den Bürgern gerne aufgesucht werden wie z. B. Gaststätten oder Sparkassen. Der am 21.04.2007 erstmals durchgeführte Bauherrentag beantwortet Bauwilligen eine Reihe von Fragen von den Leistungen des Architekten bis hin zur Finanzierung. Veranstalter ist jeweils eine Gemeinde, die von der Architektenkammer logistisch unterstützt wird.

Ebenfalls an die Öffentlichkeit wenden sich die jährlich stattfindenden Architektur-Filmtage, die von der Bayerischen Architektenkammer gemeinsam mit dem Filmmuseum München durchgeführt werden. Eine Auswahl aus den Programmen wird auch regelmäßig in Nürnberg und Würzburg Augsburg gezeigt. Die Motti der Filmtage der letzten Jahre lauteten „Garten.Film.Kunst“, „Architektur und Skulptur“ sowie „Architektur/Utopie“.

Die Ausstellung „Architektenwettbewerbe in Bayern 2000 bis 2005“ wandert seit Juni 2006 durch bayerische Städte; sie zeigt mehr als 230 Bauwerke aus den verschiedensten Bereichen vom Städtebau bis hin zum Typenentwurf, die aus Wettbewerben hervorgegangen sind.

Der Verankerung von Gestaltung und Architektur in den schulischen Lehrplänen dienten die Projekte „transform1“, „transform2r.a.u.m.“ und “transform-architektur“, die Lehrkräfte aller Schulgattungen in Bayern in Fortbildungsveranstaltungen mit Themen des Planens und Bauens vertraut machten und die Erstellung von Arbeitsmitteln für den Unterricht vorbereiteten. Diese Projekte hat die Bayerische Architektenkammer gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie in Zusammenarbeit mit der Bayern Design GmbH, München, durchgeführt. Die Ergebnisse des Projekts „transform2r.a.u.m.“ sind als Dokumentation im Verlag Auer, Donauwörth, erschienen. Auf der website www.transform-architekten.de sind Ergebnisse der Lehrerfortbildung zur Verwendung im Unterricht zu sehen.

Architektenkammer Berlin

Architektur in Berlin

Unter diesem Titel vereint die Architektenkammer Berlin seit Jahren eine Vielzahl von Veranstaltungen, die für mehrere Sommerwochen Baukultur in der Öffentlichkeit vermitteln. Architektur in Berlin vermittelt in seiner Komplexität die Leistungsfähigkeit des gesamten Berufsstandes. Dazu zählen die Ausstellung "da! Architektur in und aus Berlin", der "Tag der Architektur" und der "Tag der offenen Architekturbüros". Begleitend erscheint das Jahrbuch ARCHITEKTURBERLIN als Ausstellungsdokumentation und Jahreschronik sowie ein auflagenstarkes Programmheft mit Architekturführungen und Besichtigungsterminen. Architektur in Berlin ist parallel auf der Homepage der Architektenkammer Berlin veröffentlicht.

Ausstellung „da! Architektur in und aus Berlin" - jährlich 

Die neunte Jahresausstellung "da! Architektur in und aus Berlin“ ist der wichtigste Baustein von "Architektur in Berlin". Sie setzt sich im Jahr 2007 mit 72 neuen Projekten fort. Gezeigt werden jeweils im Vorjahr realisierte Projekte Berliner Kammermitglieder. Die von einem unabhängigen Auswahlgremium beispielhaft ausgewählten Beiträge verstehen sich dabei als Spiegel aktueller Bauaufgaben unserer Kammermitglieder. Die Ausstellung erreicht jährlich mehrere tausend Besucher während ihrer vierwöchigen Öffnungszeit, die in der Regel eine Woche vor dem "Tag der Architektur" mit 1.500 Mitgliedern und Gästen eröffnet wird. Nachhaltig ist diese Auswahl für mehrere Jahre unter  www.ak-berlin.de einsehbar und steht dort, ausführlich mit Bildern, Texten und Projektdaten hinterlegt, Pressevertretern und Bauinteressierten für Recherchen zur Verfügung.

Tag der Architektur - jährlich

Die Berliner Projekte der Ausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ können am „Tag der Architektur“, wie in vielen anderen Bundesländern auch, jeweils am letzten Juniwochenende, besichtigt werden. Die Architekten sind persönlich vor Ort um durch neue Gebäude und Freiräume zu führen und Besucherfragen kompetent zu beantworten. Das Angebot wird jedes Jahr von einer großen Besucherzahl genutzt.

Tag der offenen Architekturbüros - jährlich

Seit 2003 schließt sich das Veranstaltungswochenende der offenen Architekturbüros als konsequente Ergänzung an den "Tag der Architektur" in Berlin an. Zahlreiche Büros werben mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot für ihre Leistungsschwerpunkte und Leistungsfähigkeit. Damit sprechen sie eine breite Öffentlichkeit an, insbesondere Bauinteressierte nutzen diese seltene Gelegenheit.

Signum

Das Berliner Signum gibt Auskunft über Gebäude, Architekt und Bauherr. Das Signum als Form des Meisterzeichens leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Baukultur. Die Bauverantwortlichen können das Signum bei der Architektenkammer Berlin bestellen.

Architektur und Schule

Die Architektenkammer Berlin möchte mit ihrem Projekt, das seit 1999 durchgeführt wird, dazu beitragen, bei den Bürgern der Stadt ein besseres Verständnis für die Bedingungen des Planens und Bauens zu wecken.

Tag des offenen Denkmals - jährlich

Der "Tag des offenen Denkmals" findet jährlich bundesweit Anfang September statt. An diesem Tag ist die Architektenkammer Berlin für Besucher geöffnet. Für die denkmalgerechte Wiederherstellung der Räume wurde die Architektenkammer Berlin 1994 mit der Ferdinand-von-Quast-Medaille ausgezeichnet.

Brandenburgische Architektenkammer

Der Tag der Architektur 2004 war ein großer Erfolg und bescherte der Kammer mit über fünftausend Besuchern einen neuen Publikumsrekord. Es hat sich gelohnt, die Veranstaltung auf einen Tag zu konzentrieren, sie mit einheitlichen Terminen für die Führungen zu versehen. Auch das Programmplakat und die Pressearbeit sind überwiegend gut angekommen. Ziel der Kammer ist es, die Veranstaltung im kulturellen Leben des Landes Brandenburg fest zu etablieren, so dass der Tag der Architektur künftig bereits mit Spannung erwartet wird.

Die regionale Presse hat das Anliegen der Kammer sowohl in Vorbereitung des Tages aufgegriffen, als auch im Nachhinein über einzelne Vorhaben vertiefend und umfassend berichtet. Die Brandenburgische Architektenkammer wird sich für den Tag der Architektur 2005 dem bundesweites Motto „Raum erleben“ anschließen. Am Sonntag, dem 26. Juni 2005, werden um 13.00, 15.00 und 17.00 Uhr Führungen am Objekt durchgeführt.

Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen

Die praktische Arbeit des b.zb lässt sich auf die prägnante Formel „Sammeln - Forschen - Vermitteln“ bringen.

Sammeln

  • Sachgerechte Sichtung und Registrierung privater Nachlässe und öffentlicher Archivbestände in enger Kooperation mit dem Staatsarchiv und dem Landesamt für Denkmalpflege.
  • Suche nach wichtigen historischen und aktuellen Baudokumenten (Pläne, Fotos, Schriftstücke…) mit Hilfe der an Baukultur interessierten Bürgerinnen und Bürger.
  • Aufbau einer Bau-Datenbank, auf die mit geeigneten elektronischen Mitteln zugegriffen werden kann.

Forschen

  • Das b.zb unterstützt das Forschungsprojekt „Bremen und seine Bauten 1950 bis 2000“ des Instituts ARCHITOP und der Hochschule für Künste.
  • Unter dem Titel „Bremen und seine Bauten 1950 bis 2000“ ist eine Buchpublikation geplant, die an die Bücher „Bremen und seine Bauten“ von 1900 und 1952 anknüpft.
  • Vertiefende Recherchen über wichtige Protagonisten der Bremer Baukultur mit werkmonografischer Ausstellungsreihe im b.zb.
  • Themenschwerpunkte wie Schulbau und Kirchenbau der fünfziger/sechziger Jahre werden bearbeitet und in Ausstellungen präsentiert.
  • Das Thema „Die Europäische Stadt - Mythos und Wirklichkeit“ bildet einen Schwerpunkt der theoretischen Debatte im b.zb.

Vermitteln

Das b.zb setzt zur Förderung des baukulturellen Dialogs in Bremen auf eine Mischung aus Fachgesprächen und niedrigschwelligen Angeboten zur Architekturvermittlung. Projekte mit b.zb-Beteiligung:

  • Internationale Fachtagung zur „Revitalisierung von Hafenquartieren“. Eine Zusammenarbeit mit dem „Institut Arbeit und Wirtschaft“ und der Hochschule Bremen im Rahmen eines EU-Projektes. Mai 2004.
  • Die Ausstellung „Zu Hause. Wohnungsbau in Bremen seit 1950“ im Focke Museum. Eine Zusammenarbeit mit dem Institut ARCHITOP, der Hochschule für Künste, der Hochschule Bremen und der Architektenkammer Bremen. Mai bis August 2004.
  • Workshop „Wie weiter wohnen?“ zum Tag der Architektur. Eine Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Bremen. Juni 2004.
  • Ausstellungsbeteiligung an dem Kunstprojekt „Tourist City“. Eine Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Schlachthof. Juni 2004.
  • „Architektur macht Schule“. Projektarbeit mit Architektenkammer Bremen, Bausenator, BDA, BDB, Universität. Seit Herbst 2004.
  • Ausstellung „Für Bremen geplant und nicht gebaut - Streifzüge durch eine Architekturgeschichte der Möglichkeiten“. Frühjahr 2005.
  • Unter dem Arbeitstitel „ArchiGuide“ soll ein interaktiver Architekturführer entstehen.
  • Es werden regelmäßig Führungen zur „Architektur in Bremen seit 1950“ angeboten.
  • Diverse Podiumsveranstaltungen, Diskussions- und Gesprächsrunden zur Architekturgeschichte sowie zu aktuellen baukulturellen Themen in Bremen.

Mit dem b.zb ist es gelungen, eine breite Bühne für Bremens baukulturelles Leben zu schaffen. Architektur & Baukultur gilt nicht länger als ein „politisch weiches“ Thema, das einem kleinen Kreis von Spezialisten vorbehalten ist, sondern als fester und wichtiger Bestandteil im Leben einer Stadt, die auf den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2010 hinarbeitet.

Hamburgische Architektenkammer

Der alle drei Jahre stattfindende, von einer privaten Initiative ausgerichtete Hamburger Architektur Sommer ist ohne die maßgebliche Beteiligung und Organisation der HAK nicht denkbar. Auch 2003 ermöglichte das Engagement der Kammer ein in Deutschland einzigartiges Veranstaltungsprogramm zu allen Facetten der Architektur, Stadtplanung und verwandter Themen. Das Programm mit über 150 Ausstellungen, Konferenzen, Vorträgen, Aktionen und zusätzlichen 50 Führungen ist dabei gegenüber dem letzten Architektur Sommer nochmals kräftig angewachsen.

Die internationale Wanderausstellung „NDA – Neue Deutsche Architektur“ wurde von der Hamburgischen Architektenkammer initiiert und organisiert. Die Ausstellung, die 2002 in Berlin eröffnet wurde und seitdem durch die Welt reist, soll die deutsche Gegenwartsarchitektur im Ausland bekannt machen und ist Teil der Initiative für Architektur und Baukultur.

Im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers veranstaltete die HAK eine internationale Konferenz zum Thema „Was ist heute modern? Perspektiven einer zeitgenössischen Architektur“. Sie setzte damit die in der Ausstellung NDA begonnene Diskussion um eine Weiterentwicklung der Moderne in Architektur und Gesellschaft fort.

Die HAK setzt ihre Vortragsreihen zu Themen der Architektur und Stadtplanung sowie mit Werkberichten auch 2003 fort.

Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen

Neben dem jährlich stattfindenden Tag der Architektur und dem Hessischen Architektentag veranstaltet die AKH den hessischen Stadtplanertag, kooperiert mit dem Frankfurter "Wolkenratzerfestival" und dem Deutschen Architekturmuseum und bietet Veranstaltungen im Bereich Architektur und Schule an. Öffentliche und private Bauherren werden durch die AKH hinsischtlich der Durchführung von Architektenwettbewerben, aber auch anderen Vergabeverfahren beraten. Mit dem Umzug der AKH Anfang 2007 bestehen neue (räumliche) Möglichkeiten, die Etablierung eines "Forums" zur öffentlichen Auseinandersetzung mit Themen rund um die Architektur ist in Planung. Eine weitere Aktivität innerhalb der Initiative stellt die Aktion „Signaturschild“ dar. Dieses kann von Bauherren bei der AKH bestellt werden, um es dann vor Ort an dem Objekt zu montieren. (Individuelle Schilder für Leistungen im Bereich Stadtplanung / Architektur / Landschaftsarchitektur / Innenarchitektur).

Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern

Tag der Architektur

Zum bundesweiten Tag der Architektur öffnen auch in Mecklenburg-Vorpommern Architekten und Bauherren alljährlich ihre Türen. Die Internetseiten www.tag-der-architektur.com informieren über die in Mecklenburg-Vorpommern geöffneten Projekte.
 
Initiative Neues Wohnen in der Innenstadt

Ziel der gemeinsamen Initiative der Architektenkammer M-V und des Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung M-V ist es, Bauwillige, die die Errichtung eines selbst genutzten Wohnhauses planen, für ein Wohnen in der Innenstadt zu gewinnen. In engem Zusammenwirken von zukünftigen Bauherren und Architekten sollen beispielhafte Lückenbebauungen entwickelt und umgesetzt werden, die auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind und zugleich städtebaulich und architektonisch überzeugen.

Das bedeutet konkret für den Bauherren: er erhält drei Vorentwürfe von verschiedenen Architekten und für den Bau selbst besteht die bereits erwähnte zusätzliche Förderung für die Schließung von Baulücken durch Neubau nach F.3 StBauFR von bis zu 300 € pro qm Nutzfläche.

http://www.ak-mv.de/pdf/NWI_Konzept.pdf

Architektenkammer Niedersachsen

Die Architektenkammer Niedersachsen führt gemeinsam mit dem Land alle zwei Jahre die Auslobung des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur durch. Der Staatspreis 2006 wird in 2007 im Rahmen einer Wanderausstellung an verschiedenen Standorten gezeigt und mit Ausstellungseröffnungs-Veranstaltungen der Öffentlichkeit gegenüber präsentiert. Erste Station der aktuellen Ausstellung war im März 2007 in Braunschweig.

Die wichtigste öffentlichkeitswirksame Veranstaltung ist auch 2007 der „Tag der Architektur“. Über 100 Objekte werden für die Öffentlichkeit geöffnet sein. Erstmals haben sich die Bundesländer Niedersachsen und Bremen bei dieser Aktion zusammengeschlossen, um auch länderübergreifend die jeweiligen Angebote zu kommunizieren. In ähnlicher Weise wie beim „Tag der Architektur“ wird im Raum Braunschweig eine Veranstaltung mit offenen Gärten unter dem Titel „Gartenwelten“ stattfinden.

Am „Tag des offenen Architekturbüros“, der in diesem Jahr wieder eine Woche nach dem „Tag der Architektur“ stattfindet, soll es stärker noch als beim „Tag der Architektur“ gelingen, Architekten und Bauherren miteinander ins Gespräch zu bringen.

Erstmals 2007 findet zwischen dem „Tag der Architektur“ und dem „Tag des offenen Architekturbüros“ eine Veranstaltungswoche unter dem Titel „ArchitekturZeit“ statt. In diesem Zusammenhang wurden alle Organisationen eingeladen, eigene Aktivitäten zum Thema Architektur und Baukultur zu entwickeln und in dieser Woche anzubieten. Die Architektenkammer wird in einer Broschüre über die Gesamtheit der Angebote informieren und damit mehr öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen, als von einer Einzelaktion ausgehen könnte.

Die Architektenkammer Niedersachsen beteiligt sich seit mehreren Jahren jeweils an der „Nacht der Museen“ in Hannover. In diesem Jahr wird eine Ausstellung über „Architekturfotografie“ gezeigt.

In der Vortragsreihe „Architektur im Dialog“ finden jährlich 2 – 3 Veranstaltungen mit prominenten Vortragsrednern statt. Dabei handelt es sich zum Teil um renommierte Architekten, zum Teil aber auch um bedeutende Nicht-Architekten, die ihre Sicht auf das Thema darstellen. In der Reihe war im Februar 2007 zuletzt Ministerpräsident Wulff zu Gast.

Gemeinsam mit der Landestreuhandstelle führt die Architektenkammer die Veranstaltungsreihe „Stadtgespräche“ durch. Dabei stehen vor allem Fragen der Stadtentwicklung und Zukunftsdiskussionen im Mittelpunkt. Die Reihe fand mit 4 Veranstaltungen 2006 in Hannover statt. 2007 wird sie in Oldenburg fortgesetzt.

Mit der „Wüstenrot-Stiftung“ zeigt die Architektenkammer 2007 die Ausstellung „Umbau im Bestand“ im Laveshaus in Hannover. Ein Grußwort wird dabei auch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbauministerium Frau Karin Roth sprechen.

Die Architektenkammer Niedersachsen veranstaltet auch 2007 zahlreiche Bauherren-Seminare, in denen interessierten privaten Bauherren dargestellt wird, auf welche Aspekte diese achten sollten. Ergänzt wird diese Seminarreihe durch Workshops, in denen gezielt das Thema „Bauen im Bestand“ thematisiert wird. Beide Projekte werden gefördert durch das Bundesbauministerium im Rahmen der „Initiative kostengünstig qualitätsbewusst Bauen“.

Architektenkammer Nordrhein-Westfalen

Baulücken in NRW

Das Projekt „1.000 Baulücken in NRW“ gehört zu den herausgehobenen Projekten der Initiative StadtBauKultur NRW. Das erste Ziel, zur Auftaktveranstaltung am 1. Oktober 2003 mindestens 1.000 Baulücken ins Internet eingestellt zu haben, wurde erreicht. Die räumliche Aufteilung der Baulücken – insbesondere in den lange Zeit unterrepräsentierten Gebieten Münster- und Sauerland – konnte erfreulicherweise ausgeglichen werden. Insgesamt werden Baulücken aus 115 Städten und Kreisen in NRW präsentiert.

Die Auftaktveranstaltung am 1. Oktober 2003 fand mit der Präsentation eines Riesenposters an einer Baulücke direkt am Landtag statt. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch die Auslobung für den Ideenwettbewerb „Pro Stadt – contra Lücke“ bekannt gegeben. Für die Gestaltung der Baulücken in den Städten Aachen, Dortmund, Duisburg, Essen und Köln wurden 438 Arbeiten vorgelegt. Die Jurysitzungen fanden Anfang Februar statt. Mitglieder der Jury waren je ein Vertreter aus der Architektenkammer NW, dem MSWKS, der jeweiligen Stadtverwaltung sowie einem ortskundigen Architekten/Stadtplaner, einem ortskundigen Bürger, einem Künstler aus der Stadt und dem Eigentümer der Baulücke. Die zentrale Veranstaltung der Preisverleihung fand am 30. April 2004 statt.

Für die weiteren Aktivitäten im Rahmen dieses Projekts wurden Veranstaltungen vor Ort durchgeführt, die mit Ausstellungen der Arbeiten und Diskussionsforen zu Themen der Stadtentwicklung verbunden waren. Die Veranstaltungen stießen auf reges Bürgerinteresse mit mehreren hundert Diskussionsteilnehmern in jeder Stadt.

Zum Abschluss des Projektes lobte die AKNW im Oktober 2005 unter dem Titel „LückenSchluss!“ einen „Preis für die vorbildliche Nutzung von Baulücken“ aus. Es wurden realisierte Projekte und Objekte, mit denen brachliegende oder untergenutzte Lücken-Grundstücke neu in Wert gesetzt wurden, prämiert. Damit trat das Baulücken-Programm der Architektenkammer in eine neue Phase: die der aktiven Schließung von Baulücken. Zum vorläufigen Finale des Aktionsprogramms, das vielfältige öffentliche Resonanzen erzeugte, präsentierte die Architektenkammer im Düsseldorfer Haus der Architekten die Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten und rund 30 weitere zu dem Preisverfahren eingereichte Beispiele für die sinnvolle Aktivierung von Baulücken.

Tag der Architektur

Dieses Leitprojekt der Initiative StadtBauKultur NRW gilt quasi als „Selbstläufer“. Der „Tag der Architektur“ wird bundesweit am letzten Juni-Wochenende durchgeführt und findet jedes Jahr aufs Neue großes Interesse in der Bevölkerung. Das breit gefächerte Spektrum deckt alle Bereiche der Architektur, Innenarchitektur, Landschafts- und Stadtplanung ab.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zielt am Tag der Architektur darauf ab, landesweit Gespräche zwischen interessierten Laien und Architekten und Stadtplanern zu initiieren. Im Jahr 2006 gelang dies erneut in großer Breite: Mehr als 35.000 Besucher wurden an den 537 Objekten gezählt, die zur Besichtigung offen standen.

Architektur macht Schule – Wohnen lernen

Um die Themen Wohnen, Architektur und Städtebau mehr in den Schulunterricht und in das Bewusstsein der Jugendlichen zu verankern, hat die Architektenkammer im September 2002 die Initiative „Architektur macht Schule!“ ins Leben gerufen. Für die praktische Arbeit wurden sowohl Schulbücher („Wie gewohnt“, „Gebaute Geschichte“) als auch Unterrichtsmaterialien für eine Projektwoche unter dem Titel „Alles nur Fassade“ in Zusammenarbeit mit der AK Hessen erarbeitet und herausgegeben.

Seit mehr als zehn Jahren führt die Architektenkammer an Schulen in Nordrhein-Westfalen sogenannte „Kammer in der Schule“-Projekte durch, kurz KidS. Das Konzept der KidS-Reihe ist es, bereits Kinder und Jugendliche für ihre gebaute Umwelt zu sensibilisieren, ihnen die Augen zu öffnen für (städte-)bauliche Probleme in ihrer Umgebung und ihnen zu vermitteln, dass wir unsere Umwelt aktiv beeinflussen und gestalten können.

Im Mittelpunkt eines KidS-Projektes steht ein bauliches Problem an der jeweiligen Schule – sei es ein kalter, abweisender Schulhof, unfreundliche Klassenzimmergestaltung, ein gewünschter Anbau oder ein Pausen-Pavillon. Die Architektenkammer bringt dann Lehrer, Eltern, Schüler und örtliche Architekten / Innenarchitekten / Landschaftsarchitekten zusammen, die gemeinsam das Problem analysieren, über Verbesserungsmöglichkeiten nachdenken und das Vorhaben mit Unterstützung örtlicher Sponsoren umsetzen. Die Architektenkammer fungiert dabei als Initiator und Katalysator. Die eigentliche inhaltliche Arbeit erfolgt vor Ort in den Schulen im Unterricht oder in Projektwochen.

Einen Überblick über die KidS-Projekte, ihre Struktur und inhaltliche Vielfalt, bietet eine Ausstellung, die die AKNW im Herbst 2006 fertig gestellt hat. Die Ausstellung „KidS“ wird an zahlreichen Schulen in NRW gezeigt und soll als Anregung für Schüler, Lehrer und Architektinnen und Architekten dienen, selber Architektur-Projekte für ihre Schulen zu entwickeln.

Denkmalschutz und StadtBauKultur

Auf Basis des Denkmalberichts NRW wurde in einer Gemeinschaftsaktion des Städtetags NRW, den Ämtern für Denkmalpflege bei den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe, der Industriekammer-Bau NRW und der Architektenkammer NRW das Thema Denkmalschutz und Denkmalpflege in einen engeren Zusammenhang mit dem Thema StadtBauKultur gesetzt, um daraus Perspektiven für die Stadtentwicklung und Identität der Städte aufzuzeigen.

Unter dem Titel „Denk Mal Stadt! – Ein europäischer Dialog“ startete die Landesinitiative StadtBauKultur im Frühjahr 2005 eine Veranstaltungsreihe, die sich mit Fragen des innerstädtischen Denkmalschutzes und der Weiterentwicklung von Denkmälern beschäftigt. Die Reihe war als Veranstaltungszyklus angelegt, der sich über insgesamt sieben Städte in Nordrhein-Westfalen erstreckte. Jeder Stadt wurde eine europäische Komplementär-Kommune zugeordnet, die mit ähnlichen Problemen und Herausforderungen der Stadtentwicklung konfrontiert war. Den Anfang machte am 2. März 2005 die Stadt Krefeld mit dem Partner Graz. Themenschwerpunkt war dort die Bedeutung historischer Gärten und Freiräume als wichtige Potenziale für die Stadt- und Regionalentwicklung. Die Reihe findet im September 2006 mit einer synoptischen Diskussionsrunde in Düsseldorf ihr (vorläufiges) Ende.

Aktuelle Projekte

Im Frühjahr 2006 zog die Initiative StadtBauKultur im stadt.bau.raum in Gelsenkirchen eine Zwischenbilanz unter „5 Jahre StadtBauKultur NRW“. Dabei konnten zum einen konkrete bauliche Ergebnisse präsentiert werden, etwa die vom NRW-Bauministerium und der AKNW durchgeführten Landeswettbewerbe sowie das Baulückenprojekt der Architektenkammer. Zum anderen wurde die kooperative und konstruktive Diskussionskultur aller beteiligten Projektpartner hervorgehoben, die dazu beigetragen habe, dass über 60 Projekte realisiert werden konnten, die vielfach eine große Breitenwirkung und Einbindung der Bürger erreichten.

Die Landesinitiative StadtBauKultur NRW wird diesen Weg in den kommenden fünf Jahren weiter gehen und ausbauen. Angestrebt wird u. a. eine engere Einbindung der Wirtschaft in die Initiative. Zudem wird das Thema „Qualität im Bestand / Stadtumbau West“ in verschiedenen Projekten für die Bürgerinnen und Bürger greifbar gemacht werden.

Architektenkammer des Saarlandes

Im Jahr 2007 wird die Architektenkammer des Saarlandes eine reihe von öffentlichen Veranstaltungen durchführen bzw. Mitveranstalter sein, die sich allgemein dem Thema Baukultur widmen. Es sind dies zum Beispiel die Vortragsreihe "Heimat" in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Architekten Landesverband Saarland, Deutscher Werkbund Landesverband Saarland und Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes sowie eine Veranstaltungsreihe mit der Industriekultur Saarland und dem Ministerium für Umwelt zu Themen der Nachhaltigkeit im Städtebau und Bauwesen. Außerdem eine Wanderausstellung "Architektur im Laufe des Lebens".

Architektenkammer Sachsen

2001:

  • Festveranstaltung „Baukultur und Öffentlichkeit“,
  • Ausstellung „Architektur entsteht...“ im Sächsischen Landtag,
  • 11. Deutschen Architektentag: „Landschaften im Wandel“.


Architektenkammer Sachsen-Anhalt

Die Zusammenarbeit mit der Presse ist Schwerpunkt in der Landesinitiative. Seit dem Jahr 2004 werden Journalistenreisen unter dem Thema "Architektur und Baukultur" durchgeführt, um die architektonischen Schönheiten und die typische Baukultur des Landes bundesweit und im Ausland bekannter zu machen.

Auch der Ausbau internationaler Kontakte wird weiter vorangetrieben. Die Ausstellungen zum Vorarlberger Bauherrenpreis und zum Vorarlberger Holzbaupreis waren in Sachsen-Anhalt zu sehen. In der Landesvertretung Sachsen-Anhalts in Berlin wurde im Jahr 2005 eine Veranstaltungsreihe gestartet, die sich an Themenabenden der "Stadtentwicklung und Baukultur" in Sachsen-Anhalt von verschiedenen Seiten und mit wechselnden Partnern widmet. Ziel ist nicht nur das Fachpublikum, sondern auch der Öffentlichkeit die Baukultu näher zu bringen.

Zum Programm der Architektenkammer gehören neben Ausstellungen und Vorträgen auch die Initiative „Architektur in der Schule“. Höhepunkte sind im Jahr 2007 im Rahmen der Initiative: der 3. mitteldeutsche Architektentag, der Tag der Architektur sowie die Auslobung des Architekturpreises des Landes Sachsen-Anhalt 2007.

Weitere Informationen zur Initiative Architektur und Baukultur sind im Internetauftritt der Architektenkammer Sachsen-Anhalt unter http://www.ak-lsa.de/index.php?id=architektur-baukultur zu finden. Aktuelle Veranstaltungen im Rahmen der Initiative werden regelmäßig im Veranstaltungskalender des Internetauftritts veröffentlicht.

Architektenkammer Thüringen

Projekte und Initiativen der Stiftung Baukultur

Die baukulturellen Initiativen in Thüringen, wie die Einrichtung eines Europäischen Zentrums für Stadtentwicklung und Infrastrukturentwicklung auf Schloss Ettersburg bei Weimar, die Initiative «Genial Zentral»,die Einrichtung eines Archivs der Moderne an der Bauhaus-Universität Weimar, der Aufbau einer Bauhaus-Akademie, der Thüringer Staatspreis für Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur sowie der Thüringer Ingenieurpreis werden von der Stiftung Baukultur unterstützt und öffentlich begleitet.

Ausstellung

 

Termine

www.medium-architektur.de - Architektur und Medien

Vernissage im Rahmen der „Langen Nacht der Museen“ am 01.06.2007

02.06.-01.07.07

Kulturhof Krönbacken Erfurt

 

Veranstaltungen

Fachtagung „Integration von Solartechnik und Regenerativen Energien im Mietwohnungsbau“ für Bauherren, Planer und Berater auf der Umwelt 2007

 

01. Juni 07

10. Bauhauskolloquium

19. - 22.04.07

Führungen „Kleine Welten“ BUGA 2007

ab 27.04.07

 

PODIUM BAUKULTUR

Architektur, Kunst und Demokratie  über den Sinn oder Unsinn von Bürgerbefragungen

18. Juni 2007

Kunsthalle Erfurt

„Räume erleben in neuer WohnArchitektur“

 

 

Thema zur Denkmalpflege (im Rahmen der Denkmalwoche)

 

Buch Habel Erfurt

 

 

Preise

PUBLIKUMSPREIS zu den „Open Gardens – Offene Gärten“

Schirmherrschaft: Claudia Look-Hirnschal – mdr-Garten  

13. Juli 2007

Forum «Ländlicher Raum»

In Trägerschaft der Stiftung Baukultur steht die Einrichtung eines Forums «Ländliche Entwicklung» als wesentliches Projekt der Stiftung Baukultur im Freistaat Thüringen zur Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung, zur Identitätsstiftung im Ländlichen Raum.

Die Schulen der Dorferneuerung waren 2003 – 2005 eine wichtige Grundlage des Forums.
Basierend auf den aktuellen Förderschwerpunkten besteht für die Stiftung die Aufgabe hinsichtlich einer inhaltlichen Neugestaltung der Seminare der “Schulen der Dorferneuerung und Landentwicklung“. Daneben werden weitere Aktivitäten mit dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt geplant und durchgeführt, wie z. B. die Planung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in 2009; Begleitung des Bundeswettbewerbes / des Europäischen Dorfwettbewerbs als Jury-Mitglied durch eine Vertreterin des Stiftungsrates.

 

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