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Ziele der Initiative
In der Auftaktveranstaltung zur Initiative anläßlich der BauFach Messe Leipzig Ende Oktober unterzeichneten der Bundesbauminister Bodewig und die Präsidenten verschiedener Interessensverbände eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich neben der Unterstützung des Kompetenzzentrums für eine Offensive für mehr Qualität am Bau aussprechen. BAK-Präsident Peter Conradi sah das Ziel der Initiative in der "Qualität zu einem angemessenen Preis " und betonte "in der Bauwirtschaft wird es künftig weniger um Masse und mehr um Klasse gehen". Wesentliche Voraussetzung für Qualität beim Bauen sind eine sorgfältige Planung, die auch die Lebenszykluskosten von Gebäuden reduziert. Die Trennung von Planung durch Architekten und Ausführung durch Bauunternehmer ermöglicht, daß Architekten das Qualitätsinteresse ihrer Bauherrn treuhänderisch wahrnehmen. Ziele der Initiative sind u.a.: - die möglichst umfassende Erschließung der bestehenden Rationalisierungs- und Innovationspotentiale
- Sicherung der Gestaltungs- und Bauqualität im Kontext mit der Initiative "Architektur und Baukultur" sowie dem Programm "Soziale Stadt"
- die Forcierung der Bereitstellung von preiswertem Bauland
- die Prüfung aller mit dem Bau eines Gebäudes anfallenden Kosten, insbesondere der Hausanschlußkosten für Strom, Gas, Wasser und Abwasser
- der Abbau von Bürokratie und kostenträchtigen Regelungen
- Zusammenführung, Aufbereitung und Erweiterung vorhandener Erfahrungen und Kenntnisse zur Verbesserung der Markttransparenz und des Verbraucherschutzes
Die organisatorische Grundlage zur Verwirklichung der Ziele der Initiative bildet das vom BMVBW initiierte und vom Land Berlin unterstützte Kompetenzzentrum "kostengünstig qualitätsbewußt Bauen", das die vorhandenen Fachinformationen zum qualitätsbewußten, umweltgerechten und bezahlbaren Bauen bündeln, aufbereiten und weitergeben soll, um damit Wissen für alle am Bau Beteiligten, von der Kommune, vom Architekten und Ingenieur über den Bauherrn bis zum Handwerker, nutzbar zu machen. Die Information werden vorrangig über Internet und Infoblätter zugänglich gemacht werden. Für das Fachpublikum sollen zudem Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen angeboten werden. Damit vom Kompetenzzentrum die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen sind, wurde ein Netzwerk mit den Verbänden der am Bau Beteiligten gebildet, so daß der erforderliche ständige Dialog gewährleistet ist. Ein Lenkungsgremium, dem die BAK angehören wird, soll die Initiative und die Arbeit des Kompetenzzentrums unterstützen.
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Weiter Informationen im Internet zum Kompetenzzentrum "kostengünstig qualitätsbewußt Bauen":
http://www.kompetenzzentrum- iemb.de Die gemeinsame Erklärung zur Initiative finden Sie auch im Infomaterial zum downloaden unten!
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