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Preisträger
Bundesarchitektenkammer e.V. 06.05.2004

Taut-Stipendium 2004:
Höchst dotierter Preis für Architektennachwuchs vergeben

Eine zehnköpfige Jury wählte am 4. Mai 2004 die vier jahrgangsbesten Architektur-Diplomarbeiten an deutschen Hochschulen für den Architekturpreis Taut-Stipendium aus. Jede Arbeit wird mit einem Stipendium in Höhe von 2.050 Euro monatlich für maximal ein Jahr ausgezeichnet. Damit wurde zum vierten Mal der höchst dotierte Preis für den begabten Architektennachwuchs vergeben.

Die Siegerarbeiten sind:

“La Habana“ von Anke Böhme, Nadya Faris-Bibawi, Bettina Haase, Hans Henning Hinrichsen, Wiebke Lemme, Loris Negro, Jan Schneidewind und Annika Schulz (Bauhaus-Universität Weimar).
„Durch die als ein Projekt zusammengefassten vier Studien zur baulichen Entwicklung des Quartiers werden typologische Antworten für unterschiedliche Nutzungen entwickelt,“, so die Jury, „die über die einzelnen konkreten Projekte hinaus auf den Umgang mit wesentlichen Elementen der Stadtstruktur und seiner Gebäude verweisen und sich in diesem Sinne architektonisch zurücknehmen.“
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„Phaoseum auf dem Grienericksee in Rheinsberg“ von Marco Budeus (FH Dortmund).
Die Jury kommentierte: „Der Entwurf macht Licht und Raum für jeden zu einem erfahrbaren Architekturerlebnis.“
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„Leben in der Königsstraße Dresden – Fürstliches Wohnen im Barockviertel“ von Romy Simon (TU Dresden).
Die Jury würdigte insbesondere: „In diesem städtischen Haus sind auf geschickte Weise unterschiedliche Nutzungen öffentlichen und privaten Charakters aufeinander gestapelt.“
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“The Nam June Paik Museum. International Ideas Competition 2003“ von Bara Batur Udayana (Hochschule Bremen).
Die Jury lobte den Verfasser dafür, dass er „den Bau bewusst als einen klar strukturierten Baukörper so positioniert, dass er mit den bestehenden Bauten ein Gesamtensemble dieses zukünftigen Museumsparks bildet“.
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Das großzügig bemessene Preisgeld ermöglicht den Verfassern der Siegerarbeiten einen Auslandsaufenthalt, den sie in einem international angesehenen Architekturbüro verbringen oder für ein Postgraduiertenstudium nutzen können.

Die Jury sprach auch für zwei Arbeiten Anerkennungen aus: „Niederlassung der Kulturstiftung Osteuropa in der Brunnenstraße in Berlin Mitte“ von Aline Hielscher (FH Potsdam) und „Zoo im Netz“ von Grischa Lehmann (Universität Karlsruhe).

Die Jury befand über 49 Arbeiten (Vorjahr: 36). In der Jury wirkten mit: Prof. Dorothea Becker (Westsächsische Hochschule Zwickau), Peter Conradi (Präsident der Bundesarchitektenkammer), Prof. Dörte Gatermann (Gatermann + Schossig), Bernhard Gössler (Architekten Gössler), Günther Hoffmann (Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer), Prof. Dr. Holger Kühnel (Technische Fachhochschule Berlin, Vertreter des DAAD), Dr. Volkhard Laitenberger (Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien), Vera Moosmayer (Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen), Christoph Sattler (Hilmer & Sattler und Albrecht) und Prof. Helmut C. Schulitz (Schulitz + Partner).

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