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Da die Finanzierung des Preises im Moment nicht gesichert ist, wird die Auslobung ausgesetzt. Sowie eine Entscheidung vorliegt, werden wir Sie an dieser Stelle informieren. Zum Andenken an die Gebrüder Bruno und Max Taut loben die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Bundesarchitektenkammer (BAK) jährlich den Taut-Preis aus. Seit der ersten Verleihung 2001 haben sie den Taut-Preis kontinuierlich ausgebaut. Die Zahl der Preise stieg von anfangs zwei auf drei im Jahr 2002 und vier im Jahr 2003. Mit dem Taut-Preis werden die besten Architektur-Abschlussarbeiten an deutschen Hochschulen ausgezeichnet. Das großzügig bemessene Preisgeld von 2.050 Euro monatlich für maximal ein Jahr ermöglicht den Taut-Preisträgern einen Auslandsaufenthalt, den sie in einem international renommierten Architekturbüro verbringen oder für ein Postgraduiertenstudium nutzen können. Um den Taut-Preis können sich Absolventen eines Architekturstudiums nicht selbst bewerben, sondern müssen vorgeschlagen werden. Jede deutsche Architekturfakultät ist berechtigt, die ihrer Meinung nach beste Diplomarbeit einzureichen. Der Taut-Preis dient im Wesentlichen vier Zielen. An erster Stelle steht die Förderung des begabten Architektennachwuchses. Bevor die Zwänge des Berufslebens beginnen, sollen sich die Preisträger noch einmal ein volles Jahr ihren persönlichen Neigungen widmen und ihre bereits unter Beweis gestellten Fähigkeiten weiter verfeinern können. Da sie dies im Ausland tun, können sie zweitens deutsche Sichtweisen überprüfen und internationale Kontakte knüpfen – der Taut-Preis ist also auch ein Beitrag zum internationalen Austausch. Als Teil der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen gestarteten Initiative Architektur und Baukultur unterstreicht der Taut-Preis drittens das enge Verhältnis von Kulturpolitik und Architektur. Der Taut-Preis ist viertens ein Anreiz für die Hochschulen, sich in der Konkurrenz um die beste Diplomarbeit aneinander zu messen. Auf diese Weise fördert der Taut-Preis den Architektennachwuchs nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite. Eine Broschüre dokumentiert jährlich die ausgezeichneten Arbeiten und die Preisverleihung.
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