
am Montag, 22. Oktober 2012, 10.30 – 17.30 Uhr
im Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
"Architektur macht Schule" ist eine gemeinsame Veranstaltung von Bundesarchitektenkammer, Architektenkammer Berlin und dem Haus der Kulturen der Welt
Die Themen Architektur und Städtebau, Wohnen und gebaute Umwelt betreffen uns alle. Will man verstehen, warum sie so großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, braucht man ein Grundverständnis von Architektur und Raumwahrnehmung. Das wird im Idealfall schon in der Schule angelegt. Daher setzen sich die Architektenkammern in Deutschland seit langem dafür ein, Kindern und Jugendlichen diese Themen möglichst früh zu vermitteln. Als die mündigen Bürger und auch Bauherren von morgen sollen sie lernen, sich aktiv in die Gestaltung lebenswerter Räume einzubringen. Die Tagung zeigt verschiedene Möglichkeiten der Architekturvermittlung für Kinder und Jugendliche, gibt Anregungen, wie Architektur auf ganz vielfältige Weise in den Lehrplan eingebunden werden kann. Sie ist eine Mischung aus Vorträgen und Workshops sowie Präsentationen von Projektarbeiten Berliner Schüler. Gleichzeitig soll sie Lehrerinnen und Lehrern als berufliche Fortbildung dienen. Die Veranstaltung wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Berlin als Lehrerfortbildung anerkannt. 10:30 Uhr Begrüßung Silvia Fehrmann (Leiterin Kommunikation, Vermittlungsprogramm, HKW) 10:40 Uhr
Eröffnung
Klaus Meier-Hartmann, Präsident der Architektenkammer Berlin
11:00 Uhr"Räume leben" inhaltliche und methodische Ansätze in der Arbeit mit Jugendlichen Jugend.Architektur.Stadt JAS – Berlin: Dr. Andrea Benze, Architektin und Stadtforscherin,Ralf Fleckenstein, Architekt 11:40 Uhr Lehrernetzwerk "Architektur und Schule" Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Jan Weber-Ebnet, Architekt, LAG Architektur und Schule Bayern 12:00 Uhr „Stadtspäher“ - Ein Projekt der Wüstenrot Stiftung am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technischen Universität Dortmund Prof. Dr. Barbara Welzel, TU Dortmund 12:30 Uhr Architekturvermittlung in der Kunsterzieherausbildung der Bauhaus-Universität Weimar / Golden Cubes Awards 2014 der UIA Dr. Hannes Hubrich, Bauhaus-Universität Weimar, Co-Direktor des UIA Arbeitsprogramms „Architecture and children“
13:00 Uhr bis 14:00 Uhr Mittagspause / Imbiss
14:00 Uhr bis 16:00 Uhr parallel laufende Workshops: Workshop 1: „minimal – illegal“ Claudia Liem, Architektin, und Isabell Carrillo, Architektin, Kerstin Meretz , Architektin, Architektenkammer Berlin:
Die Wiederverwendung und Umdeutung von gebrauchtem Material als auch die Frage „Was brauchen wir zum Leben?“ stehen im Mittelpunkt des Projekts. Im Maßstab 1:1 bauen Schüler eine minimale Behausung. Wie man ein solches Projekt mit Schülern durchführen kann, wird vermittelt. Workshop 2: „Architekturprojekte im Stadtraum“ Vom Modell in die Realität, Selbstwirksamkeit erfahren am Beispiel der STADTOASEN ROSENHEIM
Jan Weber-Ebnet, Architekt, LAG Architektur und Schule Bayern Mit der Methode der STADTOASEN werden seit 2009 Jugendliche und junge Erwachsene in die Lage versetzt, sich Stadträume temporär anzueignen, diese zu gestalten und zu inszenieren um sich damit aktiv in die Stadtentwicklung einzumischen und neuartige Nutzungen zu testen. (www.stadtoasen-rosenheim.de) Workshop 3 „Stadtspaziergänge“ Sabine Thürigen, Architektin, und Mascha Kleinschmidt-Bräutigam, Stellvertretende Direktorin des LISUM Berlin-Brandenburg i. R., Brandenburgische Architektenkammer Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler anzuleiten, eine Stadt, einen Stadtteil, einen Ort mit „architektonischem Blick“ zu erforschen. Im Workshop wird das Vorhaben einer Stadtsafari vorgestellt und über Erfahrungen mit zwei sechsten Klassen berichtet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Gelegenheit, anhand von Materialien Übertragungen auf ihre Schulsituation vorzunehmen. Workshop 4 „Räume leben“ Jugend.Architektur.Stadt JAS – Berlin: Dr. Andrea Benze, Architektin und Stadtforscherin, Ralf Fleckenstein, Architekt Ausgehend von dem Vortrag „Räume leben“ soll das Thema einer handlungsorientierten Betrachtung von Raum vertieft werden. Dabei soll ein analytisches Werkzeug getestet werden: die TeilnehmerInnen erstellen großformatige konzeptuelle Karten, in denen eigene Wege in der Stadt aus dem Gedächtnis rekonstruiert werden sollen. Hier geht es nicht um eine maßstäbliche Darstellung von realen Geografien sondern vielmehr um eine subjektive Wahrnehmung und die Orientierung im städtischen Raum.
16:00 Uhr bis 16:30 Uhr Kaffeepause
16:30 Uhr „Gedankenräume - ein künstlerisches Forschungsprojekt am Haus der Kulturen der Welt". Silvia Fehrmann (Leiterin Kommunikation, Vermittlungsprogramm, HKW), Eva Stein (Online Redaktion, Vermittlungsprogramm, HKW) 17:00 Uhr Schüler der Marcel-Breuer-Schule Berlin präsentieren die in einer Projektwoche erarbeitete Ausstellung „minimal – illegal“ ab 17:30 Uhr Get together
>> Hier können Sie sich online anmelden. Bitte denken Sie daran, über den in der Anmeldebestätigung enthaltenen Link, einen Workshop für den Nachmittag auszuwählen.
|