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Baukultur & Stadtentwicklung Tagung in Berlin: Gemeinschaften bauen. Veränderte Gesellschaft - neue Wohnformen Die Gesellschaft verändert sich. Der demographische Wandel, der Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung mit sich bringt, ist in vollem Gange. Familienstrukturen und Nachbarschaften verlieren zugleich an Stabilität. Zudem verstärken sich die Mitspracheansprüche der Menschen vor Ort. Es wird offenbar, dass die öffentliche Hand nicht in der Lage ist, allein Lösungen für die mit diesen Veränderungen einhergehenden Herausforderungen zu bieten. Die Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH), die Schader-Stiftung und der Wohnbund haben sich zusammengetan, um mit dieser Fachtagung am 9. Februar 2012 auf das gemeinschaftliche Wohnen als Aufgabenfeld in der Architektur, Planung und Steuerung aufmerksam zu machen. Weitere Informationen finden Sie hier. Öffentliche Baukulturwerkstattin Berlin: Preiswert bauen und wohnen- wer kann sich Stadt leisten? Lifestyle oder Siedlung. Townhouse oder Sozialer Wohnungsbau. Altbau oder Baugruppe. Wohnen ist eines der zentralen Themen aktueller Stadtentwicklungspolitiken. Wer leistet sich innerstädtisches Wohnen in welcher Form? Und welchen Beitrag leistet dabei die Baukultur? Deckt der Wohnungsmarkt allein die unterschiedlichen Bedürfnisse? Oder soll die soziale Durchmischung des Stadtlebens politisch gesteuert werden? Welchen Einfluss haben innovative Konzepte aus Städtebau und Architektur? Die Baukulturwerkstatt am 1. Februar fragt, auf welch vielfältige Art Wohnen die Stadt heute prägt, verändert, konstituiert – und wer die Akteure sind, die derzeit das Wohnen aller sozialen Schichten als aktive Stadtressource wiederentdecken. Weitere Informationen finden Sie hier. Infrastruktur in der Landschaft - Zukunftskongress in München Um größtmögliche Mobilität zu ermöglichen durchziehen immer mehr Verkehrswege die Landschaft, der Bau von Logistikzentren boomt, ebenso Infrastrukturmaßnahmen für regenerative Energien. Die Eingriffe in die Landschaft nehmen zu, die gesellschaftliche Akzeptanz nimmt eher ab. Die Position der Baukultur schon in einer frühen Planungsphase stärken und Infrastruktur in der Landschaft gestalten wollen Landschaftsarchitekten und Bauingenieure in einer gemeinsamen, engeren Zusammenarbeit als bisher. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) und die Bundesingenieurkammer veranstalten dazu am Mittwoch, 16. Mai 2012, den Zukunftskongress „Infrastruktur in der Landschaft“ in München. Weitere Informationen finden Sie hier. Preis des Deutschen Stahlbaues ausgelobt Der Preis des Deutschen Stahlbaues wird im zweijährigen Turnus ausgelobt. Er wird vergeben für eine architektonische Leistung im Bereich des Hoch- und Brückenbaus, einschließlich aller Formen des Bauens im Bestand, bei der die Möglichkeiten des Stahls in besonders guter Weise genutzt und gestalterisch zum Ausdruck gebracht wurden. Im Rahmen des Wettbewerbs wird zum zweiten Mal der Sonderpreis des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für eine architektonische Leistung vergeben, bei der nachhaltige Stahlarchitektur unter besonderer Berücksichtigung von Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Gebäudeflexibilität realisiert wurde. Einsendeschluss ist am 26. März 2012. Weitere Informationen finden Sie hier. Preis für nachhaltige Immobilien ausgelobt Der Preis wird von der RWE Energiedienstleistungen GmbH in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung sowie dem Zentrum für Umweltbewusstes Bauen als Projektpartner vergeben. Der „PROM des Jahres“ wird in zwei Kategorien ausgelobt: Für gewerblich genutzte Immobilien sowie für öffentlich und sozial genutzte Immobilien. Darüber hinaus lobt die Jury einen Sonderpreis für beispielhafte Projekte und Lösungen bei Quartieren und Wohnanlagen aus. Anmeldeschluss ist am 15. Juni 2012. Weitere Informationen finden Sie hier.
Berufspraxis & Berufsqualifikation Seminar über Holzarchitektur in Berlin Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin lädt Sie das norwegische Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung in Zusammenarbeit mit Innovation Norway, Woodfocus, der Association of Consulting Architects in Norway und der Norwegian Forestry Society zu einem Seminar über Holzarchitektur am 21. Januar ein. Weitere Informationen finden Sie hier. Siebter Hessischer Vergabetag Am 9. Februar 2012 wird die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen bereits zum siebten Mal diese erfolgreiche Veranstaltung gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden in Frankfurt am Main veranstalten. Fachbeiträge zu Entwicklungen im Vergaberecht sollen die Tagungsteilnehmer umfassend über die aktuellen Entwicklungen des letzten Jahres informieren. Architekten und Stadtplanern bietet dieser Vergabetag wieder die Möglichkeit, ihr persönliches Netzwerk zu erweitern und Kontakte mit Teilnehmern der öffentlichen Hand zu knüpfen. Weitere Informationen finden Sie hier. Farbe als Mehrwert - Seminar in Berlin „Farbe als Mehrwert – Aspekte der Farbgestaltung am Bau“ ist das Vertiefungsseminar des „Hauses der Farbe, Zürich“ betitelt, das am 17. und 18. Februar in der Architektenkammer Berlin stattfindet. Die beiden Schweizer Farbgestalter Beat Soller und Marcella Wenger-Di Gabriele beleuchten anhand ihrer reichhaltigen Praxiserfahrung, den durch Farbe in der Architektur ästhetisch und funktional geschaffenen Mehrwert und zeigen wie durch gezielte Maßnahmen in der Oberflächen- und Farbgestaltung die atmosphärische Wirkung in Lebens- und Arbeitsräumen erfolgreich beeinflusst werden kann. Mehr Informationen und Anmeldung finden Sie hier. Wirtschaft Außenwirtschaftstag Architektur, Planen und Bauen im Auswärtigen Amt am 9. Februar in Berlin Der Außenwirtschaftstag Architektur, Planen und Bauen ist ein branchenübergreifendes Netzwerktreffen außenwirtschaftlich erfahrener Unternehmer und Freiberufler aus dem Bereich der Architektur und des Planens und Bauens. Er dient dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch zwischen Unternehmern und der Export unterstützenden Politik und Diplomatie und soll eine Unterstützung zu einer branchenübergreifenden Konsortialbildung leisten. Die ganztägige Veranstaltung ist kostenlos. Das Programm und Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier Recht Landgericht Hannover erhält Spezialkammer für Architektenhonorarklagen Die 14. Zivilkammer des Landgerichts Hannover hat fortan die alleinige Zuständigkeit für „Rechtsstreitigkeiten aus Ansprüchen auf Architekten- oder Ingenieurhonorar sowie wegen Rückforderung solcher Honorare, auch wenn sie als streitige Forderung im Wege der Aufrechnung oder Widerklage geltend gemacht werden.“ Vertragsparteien von Architekten- und Ingenieurverträgen, deren Gerichtsstand nicht beim Landgericht Hannover liegt, können die Zuständigkeit des Landgerichts Hannover, 14. Zivilkammer, vereinbaren. Voraussetzung einer solchen Gerichtsstandsvereinbarung ist, dass die Zuständigkeitsgrenze des Landgerichts (Forderungen über 5.000 EUR) erreicht und eine Zuständigkeitsvereinbarung schriftlich und nach Entstehen der Streitigkeit getroffen worden ist. Europa & Internationales Europäische Tagung zur nachhaltigen Gebäudesanierung in Karlsruhe Vom 16. bis 17. Februar 2012 wird in Karlsruhe eine europäische Konferenz zum Thema nachhaltige Sanierungsansätze im Gebäudebereich stattfinden. Die Veranstaltung, welche durch den Europäischen Regionalfonds kofinanziert wird, richtet sich an alle Vertreter des Bauwesens, der Architekten- und Ingenieurschaft sowie politischer Handlungsträger auf der regionalen und kommunalen Ebene. Dabei soll insbesondere anhand von Best-practice-Beispielen der fachliche Wissensaustausch und Transfer diskutiert werden. Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier. Ibero-Amerikanische Architektur-Biennale 2012 Noch bis zum 1. März 2012 können sich Interessierte für die Ibero-Amerikanische Architektur-Biennale 2012 registrieren, die im September in Cadiz/Spanien unter Federführung des Council of Spanish Colleges of Architects (CSCAE) ausgerichtet wird. Hauptthema ist die Entwicklung maritimer Städte. Informationen und Registrierungen finden Sie im Internet hier (nur in Spanisch). Zertifikatskurse 2012 zu „Internationales Planen und Bauen“ der Universität Siegen Grenzüberschreitende Planungs- und Bauaufträge sind ein zunehmend wichtiger Wirtschaftsfaktor für deutsche Planungsbüros, Bauunternehmen und die Energiewirtschaft. Der Anteil der exportierenden Büros und Unternehmen in diesem Sektor hat sich in den letzten zehn Jahren in Deutschland enorm erhöht. Oft fehlt es jedoch an systematischem Vorgehen, an Wissen um die Besonderheiten des internationalen Marktes und an der Existenz belastbarer Vertragsgrundlagen. Dieses Gebiet wird in Deutschland bisher nur im kleinen Rahmen bearbeitet und bedient. Hier setzt der berufsbegleitende Zertifikatskurs an. Das Programm und Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier UIA Arbeitsprogramm Architektur und Kinder jetzt auf Facebook Das internationale Arbeitsprogramm Architektur und Kinder der Internationalen Architekten-Union (UIA) setzt sich unter deutscher Co-Direktorenschaft weiter dafür ein, Lehrer aus Grund- und Höheren Schulen dabei zu unterstützen, ihren Schülern die gebaute Umwelt näher zu bringen. Hierzu steht nun auch eine Facebook-Seite zur Verfügung. Manifest für ein „Recht auf Architektur“ Der National Council of the Order of French Architects (CNOA) hat in einem Manifest erneut das “…Basisrecht jedes Menschen auch Architektur…” im 21. Jahrhundert bekundet. Der Entwurf des Manifests ist via Facebook einsehbar, und der CNOA lädt Interessierte ein, dieses dort zu unterstützen. Auswahl Global Holcim Awards 2012 geht in Endphase In diesem Jahr werden 15 ausgewählte Projekte – welche bereits regionale Holcim-Preise gewonnen haben – in die Endauswahl für die drei Global Holcim Awards 2012 gehen. Aus Deutschland werden D.F. Kéré, Anna Heringer und Ziegert Roswag Seiler Architekten Ingenieure mit dabei sein. Die Resultate werden im April verkündet. Zusätzlich werden aus allen regionalen Projekten (inkl. Anerkennungen) drei Global Holcim Innovation Awards gekürt. Weitere Informationen zur Holcim Stiftung sowie zu den Holcim Preisen finden Sie hier. Deutsches Architektenblatt / Themenvorschau Februar In der ersten Ausgabe, die nach Abschluss des neuen Verlagsvertrags produziert wird, beschäftigt sich das Deutsche Architektenblatt mit Hochtechnologie im Haus. Seit Jahrzehnten werden „Smart Homes“ erprobt und propagiert, doch die Techniken war meist zu teuer und drohten aus Sicht von Bewohnern mit mehr Unruhe als Erleichterung. Jetzt deutet sich jedoch ein Durchbruch an: Elektronisch unterstütztes Steuern, Messen und Regeln wird fürs Energiesparen immer wichtiger. Und ausgerechnet für die technik-fernste Gruppe, die Senioren, bietet Technik Erleichterungen, die gerade Gebrechlichen den Verbleib in der eigenen Wohnung ermöglicht. Zweites Schwerpunktthema ist das Engagement von Architekten im Ausland: Vorgestellt werden das NAX und ein NAX-Pate, das Brüsseler BAK-Büro sowie Senior-Experten: Architekten und Planer im Ruhestand, die ehrenamtlich in Asien und Osteuropa beraten. Sonstiges World Architects Masters 2012 Die Wintersportveranstaltungen GAM open (German Architects Masters) und WAM open (World Architects Masters) genießen Zuwachs und steigende Beliebtheit. Mehr als 2000 Teilnehmer aus 13 Nationen haben bereits teilgenommen. 2012 steht nun vom 3. Bis 5. Februar die zweite WAM open an. Weitere Informationen finden Sie hier. Personalia Neue Präsidenten gewählt Das Royal Institute of the Architects of Ireland (RIAI) hat für die Arbeitsperiode 2012/2013 Frau Michelle Fagan zur neuen Präsidentin gewählt. Sie hat ihr Architekturbüro in Dublin und war u.a. Kuratorin für die Ausstellung des RIAI 2006 zur Biennale in Venedig. Ebenso hat die Finnish Association of Architects (SAFA) neu gewählt und Esko Rautiola ihr Vertrauen als Präsident ausgesprochen. RIBA Goldmedaille 2012 verliehen Das Royal Institute of British Architects (RIBA) hat mit der Vergabe ihrer Goldmedaille 2012 an den niederländischen Architekten Herman Hertzberger dessen Lebenswerk gewürdigt. In der Laudation heißt es:“…Herman Hertzberger hat maßgeblich beeinflusst wie wir über Architektur denken, sowohl als Architekten wie auch als Nutzer von Gebäuden…“ Er ist u.a. Mitbegründer des Berlage-Institutes in Amsterdam und ein Verfechter von Strukturalismus in der Architektur. Weitere Informationen finden Sie hier. Als weitere Informationsquelle steht Ihnen auch unser Bericht aus Brüssel und der E-Mail-Dienst unseres Netzwerks Architekturexport NAX zur Verfügung. Bundesarchitektenkammer e.V. • Referat Öffentlichkeitsarbeit • Askanischer Platz 4 • 10963 Berlin Tel. +49 (0)30-26 39 44-40 • Fax +49 (0)30-26 39 44-90 • E-Mail: seide@bak.de • www.bak.de
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