Am 25. Februar 2010 stellten das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Bundesarchitektenkammer ihr gemeinsames Handbuch im Rahmen eines Workshops vor.
Mit den zunehmenden Erfahrungen über ÖPP-Projekte in Deutschland zeigt sich, dass die Qualität der Projekte in Prozess und Produkt Optimierungsbedarf aufweisen. Eine funktionierende und damit erfolgreiche Partnerschaft zwischen öffentlichem und privatem Partner setzt voraus, dass beide Partner die fachliche Qualifikation und Kompetenz besitzen, um in allen Phasen des ÖPP-Projektes die zahlreichen Entscheidungen bewusst und in Kenntnis aller Konsequenzen tragen zu können. Wer bei der Planung spart, zahlt beim Bauen drauf. Dieses gilt umso mehr für ÖPP-Projekte, da auch während der gesamten Nutzungsdauer erhebliche Kosten für den öffentlichen Auftraggeber anfallen. Wird aber die Qualität für den öffentlichen Auftraggeber von Anfang an gesichert, können die ÖPP-Verfahren tatsächlich qualitativ hochwertig und damit auch nachhaltig erfolgreich werden.
Veranstaltungsort ist das BMVBS, Erich-Klausner-Saal. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine verbindliche Anmeldung mit Name, Anschrift, Telefon und möglichst Fax oder E-Mail ist jedoch bis zum 15. Februar erforderlich, entweder per Fax (Faxformular im Infomaterial zu dieser Seite) an 030/263944-90 oder per E-Mail an info@bak.de.
Programm
14:00
Was kann der Staat leisten? - ÖPP im Bauwesen aus Sicht der Bundesregierung Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 14.15
Qualitätssicherung im Lebenszyklus von Gebäuden – Aufgabe der Architekten Prof. Arno Sighart Schmid, Präsident der Bundesarchitektenkammer 14.30
Ein Jahr Partnerschaften Deutschland – die nächsten Schritte Dr. Johannes Schuy, Vorstand „Partnerschaften Deutschland – ÖPP Deutschland AG“ 15.00 Kaffeepause 15.20
Qualität und Qualifikation in ÖPP-Verfahren – was ist zu tun? Prof. Hans-Peter Achatzi, Strategieberatung für Projektentwicklung und Planungsmanagement, Berlin 15.40
Architektenwettbewerb und ÖPP – ein Widerspruch? Dr. Eckart Rosenberger, Nixdorf Consult Architekten und Ingenieure, Gerlingen 16:00 Was müssen Private leisten? Stärkung qualitätssichernder Elemente im ÖPP-Verfahren auf Bieterseite Volker Merker, Geschäftsführer, tönies + schröter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck 16.30
Vertrag und Honorar – Rechtssicherheit in ÖPP-Verfahren schaffen René Buscher, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, snp Schlawien Naab Partnerschaften, Berlin 16:50
ÖPP-Weiterbildungsangebote für Architekten Isabella Göhring, Leiterin Managementberatung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Wiesbaden 17:00
Ausblick zu ÖPP Günther Hoffmann, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit anschließender Diskussion bis ca. 17:30 Uhr Moderation: Dr. Tillman Prinz, Bundesgeschäftsführer, Bundesarchitektenkammer
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