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PPP besser planen – Qualitätssicherung im Lebenszyklus von Bauwerken
29.01.2010
Am 25. Februar 2010 stellten das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Bundesarchitektenkammer ihr gemeinsames Handbuch im Rahmen eines Workshops vor.

Mit den zunehmenden Erfahrungen über ÖPP-Projekte in Deutschland zeigt sich, dass die Qualität der Projekte in Prozess und Produkt Optimierungsbedarf aufweisen. Eine funktionierende und damit erfolgreiche Partnerschaft zwischen öffentlichem und privatem Partner setzt voraus, dass beide Partner die fachliche Qualifikation und Kompetenz besitzen, um in allen Phasen des ÖPP-Projektes die zahlreichen Entscheidungen bewusst und in Kenntnis aller Konsequenzen tragen zu können. Wer bei der Planung spart, zahlt beim Bauen drauf. Dieses gilt umso mehr für ÖPP-Projekte, da auch während der gesamten Nutzungsdauer erhebliche Kosten für den öffentlichen Auftraggeber anfallen. Wird aber die Qualität für den öffentlichen Auftraggeber von Anfang an gesichert, können die ÖPP-Verfahren tatsächlich qualitativ hochwertig und damit auch nachhaltig erfolgreich werden.

Veranstaltungsort ist das BMVBS, Erich-Klausner-Saal. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine verbindliche Anmeldung mit Name, Anschrift, Telefon und möglichst Fax oder E-Mail ist jedoch bis zum 15. Februar erforderlich, entweder per  Fax (Faxformular im Infomaterial zu dieser Seite) an 030/263944-90 oder per E-Mail an info@bak.de.

Programm

14:00              

Was kann der Staat leisten? - ÖPP im Bauwesen aus Sicht der Bundesregierung

Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

14.15              

Qualitätssicherung im Lebenszyklus von Gebäuden – Aufgabe der Architekten

Prof. Arno Sighart Schmid, Präsident der Bundesarchitektenkammer

14.30              

Ein Jahr Partnerschaften Deutschland – die nächsten Schritte

Dr. Johannes Schuy, Vorstand „Partnerschaften Deutschland – ÖPP Deutschland AG“

15.00 Kaffeepause

15.20              

Qualität und Qualifikation in ÖPP-Verfahren – was ist zu tun?

Prof. Hans-Peter Achatzi, Strategieberatung für Projektentwicklung und Planungsmanagement, Berlin

15.40              

Architektenwettbewerb und ÖPP – ein Widerspruch?

Dr. Eckart Rosenberger, Nixdorf Consult Architekten und Ingenieure, Gerlingen

16:00              
Was müssen Private leisten? Stärkung qualitätssichernder Elemente im
ÖPP-Verfahren auf Bieterseite

Volker Merker, Geschäftsführer, tönies + schröter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck

16.30              

Vertrag und Honorar – Rechtssicherheit in ÖPP-Verfahren schaffen

René Buscher, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, snp Schlawien Naab Partnerschaften, Berlin

 16:50              

ÖPP-Weiterbildungsangebote für Architekten

Isabella Göhring, Leiterin Managementberatung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Wiesbaden

17:00              

Ausblick zu ÖPP

Günther Hoffmann, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

mit anschließender Diskussion bis ca. 17:30 Uhr

Moderation: Dr. Tillman Prinz, Bundesgeschäftsführer, Bundesarchitektenkammer

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Sie können das Handbuch
hier bestellen

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