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Relevante Initiativen und Berichte
Thomas M. Haas 12.11.2009

  • Initiativbericht des Europäischen Parlaments über den Anteil erneuerbarer Energieträger

Der Initiativbericht des Europäischen Parlaments vom Oktober 2005 verweist insbesondere auf den beschäftigungsfördernden Mehrwert, der mit der Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbarer Energieträger einhergeht.

Auf das große Einsparpotenzial, welches in der Sanierung von Gebäuden im Bestand liegt, wird im Besonderen verwiesen.

Der Wortlaut des Initiativberichtes kann hier herunter geladen werden.

 
  • Leitmarktinitiative Nachhaltiges Bauen 

Mit der, von der EU-Kommission vorgestellten Leitmarktinitiative wurde im Dezember 2007 eine Gruppe von sechs Märkten vorgestellt, denen das Potenzial zuerkannt wird, sich zu Leitmärkten der Zukunft zu entwickeln. Dazu gehört neben den erneuerbaren Energien auch das nachhaltige Bauen. Diese Bereiche sollen von den Mitgliedsstaaten konzentriert gefördert werden mit dem Ziel, möglichst schnell Vorteile für Wirtschaft und Verbraucher zu erzielen. Konkret soll dies umgesetzt werden durch Modernisierungsmaßnahmen in den transeuropäischen Verkehrs- und Energienetzen, Energieeinsparung und Ressourcenschonung in privaten und öffentlichen Gebäuden sowie durch rasche Markteinführung umweltfreundlicher Produkte.

Die Mitteilung zur Leitmarktinitiative finden Sie hier...

 

  • Maßnahmenpaket 20 und 20 bis 2020

Die am 23. Januar 2008 vorgelegte Mitteilung der Kommission mit dem Titel „20 und 20 bis 2020“ nimmt Stellung zu Energieeffizienz und Klimawandel. Formuliert werden Schlüsselziele zur Senkung der Treibhausgase um mindestens 20 % und zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien auf 20 % des Energieverbrauchs der EU bis 2020. Zur Realisierung dieser Vorhaben soll u. a. die Regional- und Kohäsionspolitik verstärkt genutzt werden. Umgesetzt wird dies u. a. durch Finanzierung von Projekten zur Erhöhung der Energieeffizienz wie Innovationen zur Steigerung der Kraft-Wärme-Koppelung oder ein verbessertes Energiemanagement von Gebäuden. Weitere Mittel stellt die EU-Regionalförderung aus dem Forschungshaushalt für die Entwicklung innovativer Technologien zur Verfügung.

Den Wortlaut der Mitteilung können Sie hier herunter laden.

  

  • Studie zu einem europäischen Umweltlabel für Gebäude

Anfang 2008 hat die Europäische Kommission eine Studie zur Entwicklung eines europäischen Umwelt-Labels für Gebäude (Study for the Development of European Ecolabel Criteria for Buildings) in Auftrag gegeben. Befasst mit der Durchführung der Studie ist die italienische Agentur für Umweltschutz und technische Dienste APAT, bei der bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet wurde. Von deutscher Seite beteiligt ist ein Vertreter von DIN-BEUC, die erste Arbeitssitzung hat bereits am15. April 2008 stattgefunden. 

Die Studie untersucht und vergleicht unter anderem bereits eingeführte Zertifizierungssysteme wie LEED oder BREEAM mit dem Ziel, allgemeingültige Kriterien für ein europäisches Label bzw. Zertifikat herauszuarbeiten.

Den Wortlaut der Studie können Sie hier herunter laden.

 


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