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Architekturdienstleistungen aus Deutschland sind national und international wettbewerbsfähig - Ergebnisse des sechsten Branchenhearing im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft Im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat am 11. Februar 2009 das Branchenhearing „Architekturmarkt“ in Hamburg stattgefunden. Gemeinsam mit maßgeblichen Branchenvertretern wurden kultur- und kreativwirtschaftliche Themenfelder in den Blick genommen und der aus Branchensicht bestehende Anpassungs- und Handlungsbedarf diskutiert. Schwerpunkte der Diskussion waren u. a. die wirtschaftliche Bedeutung und die Strukturen des Architekturmarktes, das Thema Innovation, der Export deutscher Architekturdienstleistungen sowie Fragen der Ausbildung und Qualifikation. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar G. Wöhrl: „Ich habe mich heute davon überzeugen können, dass Architekten dem Auftraggeber eine Vielzahl projektentscheidender Dienstleistungen anbieten. Auch gibt es gute Beispiele dafür, dass Architektur aus Deutschland sich erfolgreich im internationalen Wettbewerb behaupten kann. Hier sollte das bestehende Potenzial künftig noch mehr genutzt werden.“ Der Architekt trägt traditionell die Verantwortung für die gestaltende, technische und wirtschaftliche Planung von Bauwerken. Aber auch ökologische und soziale Aspekte sind immer stärker in den Planungsprozess mit einzubeziehen. Hinzu kommen die Beratung und Betreuung des Auftraggebers, die koordinierende Lenkung der Planung und Ausführung sowie die Rationalisierung von Planung und Ausführung. Aus Sicht der Branche bedarf es daher auch künftig einer soliden und umfassenden Architektenausbildung, um den bestehenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Ausbildung sollte eine fünfjährige Studiendauer gemäß internationalen Standards umfassen, mindestens aber ein Vollzeitstudium von vier Jahren. Der zur Kultur- und Kreativwirtschaft zählende Architekturmarkt hat nach Schätzungen im Jahr 2007 einen Umsatz in Höhe von rund 7,5 Mrd. Euro erzielt. 41.500 Unternehmen und 101.000 Erwerbstätige sind in diesem Bereich tätig. Die Kultur- und Kreativwirtschaft setzt sich aus einer Reihe weiterer Teilbranchen zusammen: dem Buch- und Pressemarkt, dem Kunstmarkt und dem Markt für darstellenden Künste, der Musikwirtschaft, der Film- und Rundfunkwirtschaft, dem Werbemarkt, der Designwirtschaft und der Games-Industrie. >> Den Tagungsband des Branchenhearings Architekturmarkt erhalten Sie als pdf-Datei am Ende dieser Seite.
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