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Die Bundesarchitektenkammer als einzige deutsche Mitgliedssektion in der UIA ist aktiv in den Arbeitsgremien der UIA vertreten. Die BAK nominiert erfahrene Architektinnen und Architekten als Mitglieder in die internationalen Arbeitskommissionen und -programme und kann durch diese auf die Arbeit und die Ergebnisse in den verschiedenen Feldern der Architektur Einfluss nehmen. Der permanente Austausch von Informationen und Arbeitsergebnissen zwischen den Mitgliedern in den unten aufgezeigten Arbeitsgremien, dem UIA-Generalsekretariat und der Bundesarchitektenkammer führt zu einer stabilen, gut informierten und anerkannten Position Deutschlands innerhalb der internationalen Architektengemeinschaft. Ihr Ansprechpartner bei der BAK für alle Fragen, die die Arbeit der Union Internationale des Architectes (UIA) betreffen, ist unsere Mitarbeiterin Frau Claudia Sanders. Bitte kontaktieren Sie sie unter sanders@arch-ing.org oder in unserem EU-Verbindungsbüro in Brüssel. Vorstand/Rat - Dipl.-Ing. Nedelykov, Nina - Berlin
Stellvertreter: Dr.-Ing. Hubrich, Hannes - Weimar Kommissionen - Internationale Wettbewerbskommission (International Competition Commission) sowie UIA/UNESCO Charta für Architekturausbildung (UIA/UNESCO Charta for Architectural Education) :
Gemeinsam erarbeitet von UNESCO und UIA, und anerkennt durch die UNESCO Generalkonferenz, legen die UNESCO-UIA Regularien für Internationale Wettbewerbe die Konditionen fest, auf denen ein internationaler Wettbewerb aufgebaut sein soll. Desweiteren schreibt er die entsprechenden Rechte und Pflichten von Wettbewerbs-Auslobern sowie –Teilnehmern vor. Die UIA erhielt exklusiv von der UNESCO das Mandat, die Einhaltung diese Regeln zu überwachen und Wettbewerbe, die nach ihnen ausgerichtet sind, zu unterstützen. Mit dieser Beraterfunktion garantiert die UIA die Beispielhaftigkeit internationaler Wettbewerbe, zu denen u.a. auch der Bau der Oper in Sydney, das Centre Pompidou in Paris, das Internationale Forum in Tokio sowie die Bibliothek in Alexandria (Ägypten) gehören. Mitglieder der Kommission beraten und begleiten Wettbewerbe weltweit. Dipl.-Ing. Ettinger-Brinckmann, Barbara (Mitglied) Kassel/Wiesbaden - Kommission zur Architektenausbildung (Architectural Education):
Als Antwort auf die wachsende Komplexität der Rolle des Architekten in der Gesellschaft hat die UIA zusammen mit der UNESCO die UNESCO-UIA Charta für die Ausbildung von Architekten ins Leben gerufen. Dieses grundlegende Dokument bestimmt Richtlinien/Vorschriften in der Ausbildung von Architekten um sicher zu stellen, dass junge Architektinnen und Architekten kompetend und fähig den professionellen und kulturellen Herausforderungen ihres Berufes begegnen können. Ergänzt wird die Charta durch das UNESCO-UIA Validierungssystem für die Architektenausbildung, das darauf hin zielt, ein „UIA Gütesiegel“ an Studienprogramme zu vergeben, die dier vorgegebenen Anforderungen erfüllen. Innerhalb der Kommission beschäftigen sich die Mitglieder desweiteren in 7 sogenannten „Reflexion Groups“ mit Unterthemen der Ausbildung von Architekten sowie mit der Fort- und Weiterbildung. Prof. Dipl.-Ing. Joppien, Jörg (Mitglied) Berlin
(Mitglied Reflexion-Groups "Lehrmethoden", "Forschung" und "Training in der Berufspraxis und Fort-/Weiterbildung") - Berufsausübung (Professional Practice):
Das “UIA Abkommen zu empfohlenen internationalen Richtlinien für die Berufsausübung des Architekten” legt fest, was die UIA als „best practice“ für den Beruf des Architekten erachtet und welche Standards angestrebt werden sollen. Das Abkommen beinhaltet, neben spezifischen Richtlinien, auch Vorgaben, die die Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden und –vertretern weltweit erleichtern sollen. Dr. Prinz, Tillman (Mitglied) - Berlin Dipl. Arch. (ETH) Silcher, Sven (Mitglied) - Hamburg
Arbeitsprogramme - Gesundheitswesen und Krankenhausbau (Public Health):
Effiziente, ästhetische und sichere Krankenhäuser mit heilendem Umfeld bereit zu stellen ist essentiell im weltweiten Gesundheitswesen. Beides trägt zu einer schnelleren Gesundung und besserer Pflege von Patienten bei während gleichzeitig bessere Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit des Personals im Gesundheitswesen gefördert werden. Das Arbeitsprogramm hat ein Netzwerk von Architekten etabliert, die sich auf den Bau von Krankenhäusern und Gebäude im Gesundheitswesens spezialisiert haben und ihr Wissen sowie ihre Erfahrungen teilen möchten. Der Austausch findet sowohl untereinander als auch mit anderen Architekten, Ingenieuren, Beratern, Managern, Anbietern und Organisationen im Gesundheitswesen sowie mit Regierungsvertretern statt. Prof. Dr.-Ing. Korneli, Peter (Mitglied) - Dresden Dipl.-Ing. Lensch, Henning (Assoziiertes Mitglied) - München - Architektur und Schule (Architecture and Children):
Die zukünftige Qualität und Nachhaltigkeit der gebauten Umwelt wird bestimmt von den heutigen Kindern, welche zu Kunden, Verbrauchern und Entscheidungsträgern von morgen werden. Ihre Fähigkeit, vernünftig und gründlich Entscheidungen zu treffen beruht auf der Erziehung, die sie heute erhalten. Die Aktivitäten des Arbeitsprogrammes richten sich deshalb auf die „Erziehung Gebaute Umwelt“ (Built Environment Education (BEE), mit dem Ziel, Lehrmaterial, Lehrwerkzeug und –quellen an diejenigen weiter zu geben, die mit der Erziehung junger Menschen betraut sind. Somit soll Lehrern und anderen geeignetes Lehrmaterial zu Architekturthemen an die Hand gegeben werden, die ansonsten schwer zu beschaffen sind.
Dr.-Ing. Hubrich, Hannes (Co-Direktor) Weimar - Architektur für eine nachhaltige Zukunft (Architecture for a sustainable future):
Aufgaben des Arbeitsprogrammes sind: die Unterstützung bei der Findung von Lösungen auf die Herausforderungen der lokalen und nationalen Nachhaltigkeit, die Zugangserleichertung zu Informationen und Weiterbildung in Sachen Nachhaltigkeit, die Fachkenntnis des Berufsstandes international verfügbar zu machen.
Dipl.-Ing. Sebastian El Khouli (Direktor Region I) Darmstadt / Zürich
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Eine Übersicht der Arbeitsprogramme und –kommissionen sowie Kontaktdaten der jeweiligen Direktoren erhalten Sie hier (auf Englisch).
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