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Europäisches Forum für Architekturpolitik (EFAP)

Europäisches Forum für Architekturpolitik (EFAP)

EFAP in Stockholm 2.-4.12.2009

EFAP in Prag 16.-19.04.09

Europäisches Forum für Architekturpolitik (EFAP)
Thomas M. Haas 09.04.2009

Das Europäische Forum für Architekturpolitik (EFAP) ist ein informelles europäisches Netzwerk, das sich aus Vertretern der zuständigen Ministerien, der Berufsstandsvertretung sowie der Architekturvermittlung der EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt.

Alle halbe Jahre, im Rhythmus der EU-Ratspräsidentschaften, treffen sich die Mitwirkenden des EFAP, um sich unter anderem über Initiativen, Programme und Gesetzesvorhaben, die einen Beitrag zur Qualität der gebauten Umwelt leisten, auszutauschen. Die halbjährlichen Forumstreffen finden jeweils in dem Land statt, das die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Diese kontinuierlichen Treffen und  Kooperationen haben zum Aufbau einer dauerhaften Struktur auf europäischer Ebene geführt. Unter Wahrung des Subsidiaritätsprinzips formuliert das EFAP konkrete Empfehlungen und Forderungen an den Adressatenkreis der zuständigen Europäischen Institutionen sowie an die zuständigen Ministerien der EU-Mitgliedstaaten. Die Entschließung des Rates der EU zur architektonischen Qualität der städtischen und ländlichen Umwelt vom 12. Februar 2001 (2001/C73/04) geht auf eine solche Initiative des EFAP zurück.

GESCHICHTE

Die Idee des EFAP wurde Im Rahmen einer Konferenz in Rotterdam 1997 zum Thema „Architectural Policies in Europe“ geboren. Aufgegriffen unter finnischer EU-Ratspräsidentschaft (2. Halbjahr 1999) und weiterentwickelt unter der Nachfolgepräsidentschaft der Portugiesen (1. Halbjahr 2000), fand das erste Forumstreffen im Juli 2000 unter französischer Ratspräsidentschaft (RP) statt. In den Folgejahren bildete sich die dauerhafte Struktur des EFAP heraus.

Die letzten beiden Foren fanden zu folgenden Themen statt:

  • 2/2008: Französische Ratspräsidentschaft
    "Architecture and Sustainable Development"
  • 1/2008 Slowenische Ratspräsidentschaft
    "Urban Regeneration - Adapting to climate change"
     

 

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