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Europäisches Forum für Architekturpolitik (EFAP)
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| Thomas M. Haas 04.08.2011 |
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Das Europäische Forum für Architekturpolitik (EFAP) ist ein informelles europäisches Netzwerk, das sich aus Vertretern der zuständigen Ministerien, der Berufsstandsvertretung sowie der Architekturvermittlung der EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt. Die Idee des EFAP wurde Im Rahmen einer Konferenz in Rotterdam 1997 zum Thema „Architectural Policies in Europe“ geboren. Aufgegriffen unter finnischer EU-Ratspräsidentschaft (1999) und weiterentwickelt unter der Nachfolgepräsidentschaft der Portugiesen, fand das erste Forumstreffen im Juli 2000 unter französischer Ratspräsidentschaft (RP) statt. In den Folgejahren bildete sich die dauerhafte Struktur des EFAP heraus. Alle halbe Jahre, im Rhythmus der EU-Ratspräsidentschaften, treffen sich die Mitwirkenden des EFAP, um sich unter anderem über Initiativen, Programme und Gesetzesvorhaben, die einen Beitrag zur Qualität der gebauten Umwelt leisten, auszutauschen. Die halbjährlichen Forumstreffen finden jeweils in dem Land statt, das die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Diese kontinuierlichen Treffen und Kooperationen haben zum Aufbau einer dauerhaften Struktur auf europäischer Ebene geführt. Unter Wahrung des Subsidiaritätsprinzips formuliert das EFAP konkrete Empfehlungen und Forderungen an den Adressatenkreis der zuständigen Europäischen Institutionen sowie an die zuständigen Ministerien der EU-Mitgliedstaaten. Die Entschließung des Rates der EU zur architektonischen Qualität der städtischen und ländlichen Umwelt vom 12. Februar 2001 (2001/C73/04) geht auf eine solche Initiative des EFAP zurück. Ebenso die im Frühjahr 2007 auf dem EFAP-Kongress in Hamburg verabschiedete "Leipzig-Charta".
Die nächste Konferenz findet unter polnischer Ratspräsidentschaft vom 18. bis 20. September 2011 zum Thema "Innovation und Re-Design Europäischer Städt" ein Gdansk statt. Das Programm können Sie unter Infomaterial herunter laden.
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