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„Energie und Synergie. Mehr Qualität beim Wohnungsbau“ lautete das Thema der ersten gemeinsamen Veranstaltung von Bundesarchitektenkammer, Bundesingenieurkammer und Verbraucherzentrale Bundesverband am 30. November 2005 in Berlin. Zur Diskussion standen die Erwartungen des Bauherrn an den energiesparenden Wohnungsbau, neue Formen der Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren sowie die Umsetzung technischer Innovationen. Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, bekräftigte anlässlich des Symposiums die Absicht der Bundesregierung, bei der Modernisierung des Wohnungsbestandes für mehr Klimaschutz zu sorgen. BAK-Präsident Prof. Arno Sighart Schmid forderte das Ministerium auf, auf dem Weg zu kostengünstigem und qualitätsbewusstem Bauen für mehr Klarheit über den künftigen Energieausweis zu sorgen. Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband, unterstrich das angesichts stetig steigender Energiepreise große Interesse privater Bauherren an energetischen Modernisierungen. Der Architekt Florian Lichtblau appellierte ebenfalls an seine eigene Zunft, „den selbstverschuldeten Rückstand gegenüber kommerzieller Bautätigkeit zu beenden und ,die zweite Chance’ für Baugestalt, Nachhaltigkeit und Gesamtwirtschaftlichkeit“ kreativ zu nutzen. Der Beratende Ingenieur Markus Wolfsdorf hob demgegenüber die Bedeutung des Lebenszyklus eines Gebäudes hervor, damit insbesondere die Betriebsaufwendungen für den Nutzer auch noch in 30 Jahren bezahlbar blieben und ausreichende Planungs- und Kostensicherheit für den Bauherrn erreicht werde. Eine Broschüre dokumentiert die Veranstaltung. Sowohl die Broschüre als auch die Veranstaltung sind ein Beitrag zur Initiative „Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen“. Die Broschüre kann kostenlos bei der Bundesarchitektenkammer unter info@bak.de bezogen oder nebenstehend im PDF-Format heruntergeladen werden.
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