pm 06/17: Inklusion – barrierefreie Räume planen

PM 06/17: Inklusion – barrierefreie Räume planen 3. Kongress am 16. März in Duisburg

Berlin, 10.3.2017 - Bundesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen fördert Weiterbildungsoffensive: 3. Kongress am 16. März in Duisburg. Für barrierefreies Bauen braucht man ebenso Fachwissen wie Augenmaß. Der demografische Wandel sowie der Ruf nach Inklusion erfordert von allen Baubeteiligten eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Barrierefreiheit. Die inklusive Gestaltung von Stadtraum und Wohnungen leistet einen bedeutenden Beitrag zur eigenständigen Lebensführung von Menschen mit Behinderungen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, lädt daher am 16. März gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zur Regionalkonferenz »Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung« in das Duisburger Konferenz- und Beratungszentrum „Kleiner Prinz“ ein.  „Um Inklusion auch baulich zu verwirklichen, sind Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner gefragt“, erklärt Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. „Unsere Veranstaltung soll sie genauso wie die Bauherren dazu anregen, in ihrer Planung auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu achten. Denn Barrierefreiheit nutzt allen.“

Für die Architektinnen und Architekten an Rhein und Ruhr ist das barrierefreie Planen und Bauen schon lange ein wichtiges Thema, bekräftigt Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. „Eine gute Planung kann vermeiden, dass Barrieren überhaupt entstehen“, meint Uhing. Das Verständnis für einen solchen Ansatz müsse aber bei allen Beteiligten von Planungsprojekten immer wieder geschaffen werden – von der kommunalen Baupolitik über die Investoren bis zum Verbraucher. „Wir werden deshalb in unserer Konferenz in Duisburg viele konkrete gebaute Beispiele zeigen.“

In der Veranstaltung wird mit Impulsvorträgen, Präsentationen gelungener Projekte sowie in einer Podiumsdiskussion aufgezeigt, wie interdisziplinäre und intelligente Planungsansätze aussehen können. Die von Katrin Müller-Hohenstein (ZDF) moderierte Veranstaltung richtet sich an Architekten und Stadtplaner, aber auch an Auftraggeber aus Kommunen und der Wohnungswirtschaft sowie an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

„Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“

Regionalkonferenz West, 16. März 2017, 13.30 Uhr

Kleiner Prinz (Schwanenstr. 5, 47051 Duisburg).

Detaillierte Informationen und eine Anmeldemöglichkeit für die kostenlose Teilnahme finden Sie hier.

Weitere Regionalkonferenzen mit Unterstützung der Bundesbeauftragten wurden bereits in München und Hannover veranstaltet. Eine vierte folgt am 21. April in Schwerin.