Infrastruktur. Innovation. Baukultur

Infrastruktur. Innovation. Baukultur - Baukulturwerkstatt der Bundesstiftung Baukultur in Frankfurt a. M.

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für Mobilität, Produktion und Logistik. Ihre Gestalt und Funktionalität haben Auswirkungen auf die Lebensqualität in Stadt und Land. Für Erhalt, Um- und Ausbau der Verkehrsnetze werden Investitionen in Milliardenhöhe erforderlich. Infrastrukturelle Großprojekte sind Gegenstand breiter gesellschaftspolitischer Diskussionen. Ihre Gestalt- und Prozessqualität rückt auch vor dem Hintergrund bevorstehender Mobilitätsveränderungen immer stärker in den Fokus.

Straßen, Brücken und Schienen bleiben auch künftig die wesentlichen, Landschaft und Siedlung prägenden Strukturelemente. Bei der Bahn als wesentlichem Akteur reichen die gestalterischen Konsequenzen von Unterhaltung und Ausbau des Streckennetzes, über technische Bauwerke bis zu Bahnhöfen, die zu immer komplexeren Gebäuden für Verkehr, Handel und Begegnung werden. Ihre Gestaltung und Realisierung kann Impuls für Stadterweiterungsgebiete sein und damit über die Zukunftsfähigkeit einer Stadt mitentscheiden. Welche Rolle kann und sollte also Baukultur bei der Planung und Umsetzung von Infrastrukturvorhaben spielen?

Dazu laden die Bundesstiftung Baukultur und die DB Netz AG unter Mitwirkung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 20. und 21. November 2017 zur Baukulturwerkstatt „Infrastruktur.Innovation.Baukultur“ nach Frankfurt am Main ein, die im Rahmen der neuen Mobilitätsmesse „hypermotion“ stattfindet. Die Bundesarchitektenkammer ist bei den Baukulturwerkstätten Partner der Bundesstiftung.