Stakeholder-Konferenz der EU-Kommission zum Dienstleistungspass

Stakeholder-Konferenz der EU-Kommission zum Dienstleistungspass

Die Europäische Kommission veranstaltete am 6.9. in Brüssel eine Stakeholder-Konferenz zum Vorhaben, einen Dienstleistungspass einzuführen. Sie will mit einem einheitlichen Mitteilungsformular und einem elektronischen Dokumentenverzeichnis Hindernisse für Anbieter, die in andere EU-Märkte expandieren möchten, abbauen und so den Binnenmarkt fördern. Bis Ende des Jahres soll hierzu ein Gesetzgebungsvorschlag vorgelegt werden. Nachdem zuerst eine Online-Konsultation durchgeführt wurde, an der sich auch die BAK beteiligt hat, sollten bei der Konferenz Erfahrungen bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten ausgetauscht werden.

Vize-Präsident Prof. Niebergall war eingeladen, in einem Panel anhand von konkreten Beispielen ("real life stories") zu veranschaulichen, auf welche Hindernisse deutsche Architekten bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten treffen können. Er betonte, mangelnde Fremdsprachenkenntnisse, fehlende Kontakte und fehlende Kenntnis über das Rechtssystem und die Bauvorschriften seien die meist genannten Gründe für eine geringe Mobilität, wobei eine hohe Anzahl von  Architekten gar keine Mobilitätshindernisse sieht.

Weitere Informationen und die Präsentation von Prof. Niebergall sind auf der Internetseite der Kommission zu finden.