Der geeignetste Leistungsvergleich der Entwürfe, um die beste Lösung für individuelle Bauaufgabe zu finden.

Wettbewerbswesen

Warum Wettbewerbe?

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Die Durchführung öffentlicher Planungsaufträge durch Architekten, die geistig- schöpferische Leistungen erbringen, ist gerade im Hinblick auf den öffentlichen Raum, den Umweltschutz, den Verbraucherschutz, die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, die nachhaltige Entwicklung der Städte und schließlich auch für die kulturelle Identität von herausragender Bedeutung. Dazu bedarf es Auswahlkriterien.

Wettbewerbe fordern dazu heraus, die eigene schöpferische Kraft im direkten Vergleich mit anderen zu messen. Sie sind deshalb hervorragend geeignet, wirtschaftliche und innovative Lösungen schwieriger wie alltäglicher Planungsaufgaben zu finden. Sie fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das allgemeine Qualitätsbewustsein.

Wettbewerbe werden für die Öffentlichkeit als Entscheidungsvorbereitung zur Gestaltung unserer Umwelt als demokratischer Prozeß nachvollziehbar. Sie sind Grundlage für die Kommunikation von Ideen zu aktuellen Themen der Umweltgestaltung und dienen dem kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Fortschritt in unserer Gesellschaft.

Wettbewerbe bieten infolge der Anonymität der Teilnehmer eine vorzügliche Möglichkeit für eine nachvollziehbare, nur an sachlichen Kriterien orientierte Vergabe von Planungsaufträgen. Sie geben jedem Teilnehmer ohne Ansehen der Person die gleiche Chance, durch eigene Leistung zu überzeugen.

In den Beratungen eines unabhängigen Preisgerichts können in einem konzentrierten und transparenten Verfahren die besten Entwurfskonzepte und die geeigneten Partner als Grundlage für die weiteren Entscheidungen des Auslobers gefunden werden.

Der erhebliche Aufwand eines Wettbewerbs für Auslober und Teilnehmer ist gerechtfertigt, wenn der Wettbewerb sorgfältig vorbereitet wird, seine Ergebnisse der Lösung der gestellten Aufgabe dienen und zumindest einer der Preisträger die ernsthafte Aussicht hat, an der Verwirklichung seiner Konzeption mitzuwirken.

 

RPW 2013

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Die Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) wird seit 1. März 2013 im Bereich des Bundeshochbaus angewendet.

 

Auszug aus der Präambel der Richtlinie für Planungswettbewerbe (2013)

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"Die Bedeutung des öffentlichen Raums und die Qualität der gebauten Umwelt für unsere Gesellschaft sind unumstritten. Bei großen Bauaufgaben ist es selbstverständlich, dass eben diese Qualität am ehesten mithilfe des Ideen-Wettstreits um die beste Lösung für städtebauliche, architektonische, baulich-konstruktive oder künstlerische Aufgaben erreicht und erhalten werden kann. Aber auch bei kleineren Baumaßnahmen und beim Bauen im Bestand hat sich diese Form der Vergabe von Planungsleistungen bewährt (...)."

 

Wettbewerbsstatistiken

Hier finden Sie die Wettbewerbsstatistiken der vergangenen Jahre, die die Anzahl der Wettbewerbe pro Bundesland und die entsprechenden Details hierzu auflisteten.

 

Beratungsangebote der Länderarchitektenkammern

Hier finden Sie die Informations- und Beratungsangebote der Länderarchitektenkammern zum Wettbewerbswesen.